Читать книгу Big Ideas. Das Politik-Buch - John Farndon - Страница 2
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INHALT
ОглавлениеEINLEITUNG
POLITISCHES DENKEN IN ALTEN ZEITEN
800 v.Chr.–30 n.Chr.
Wenn Ihr das Gute wirklich wollt, so wird Euer Volk gut werden
Konfuzius
Die Kriegskunst ist von entscheidender Bedeutung für den Staat
Sunzi
Pläne für das Land sollten nur mit den Gebildeten geteilt werden
Mozi
Wenn nicht die Philosophen zu Königen werden, wird es mit dem Elend der Städte kein Ende haben
Platon
Der Mensch ist von Natur aus ein soziales, politisches Wesen
Aristoteles
Ein einzelnes Rad bewegt sich nicht
Chanakya
Wenn schlechte Minister sicher und profitabel leben, ist das der Anfang vom Ende
Han Feizi
Und die Regierung wird zum Spielball
Cicero
MITTELALTERLICHE POLITIK
30–1515
Was sind Reiche ohne Gerechtigkeit – wenn nicht große Räuberbanden?
Augustinus von Hippo
Vorgeschrieben ist euch der Kampf, obwohl er euch zuwider ist
Mohammed
Das Volk will die Herrschaft der Tugendhaften nicht
Al-Farabi
Kein freier Mann soll gefangen genommen werden, außer es gibt ein rechtmäßiges Urteil
Barone des Königs Johann
Ein gerechter Krieg wird um eine gerechte Sache geführt
Thomas von Aquin
Politisch leben bedeutet, in Übereinstimmung mit guten Gesetzen zu leben
Aegidius Romanus
Die Kirche sollte es Christus gleichtun und ihre weltliche Macht aufgeben
Marsilius von Padua
Die Regierung verhindert Unrecht – es sei denn, sie begeht es selbst
Ibn Khaldun
Ein kluger Herrscher kann und darf sein Wort nicht halten
Niccolò Machiavelli
RATIONALITÄT UND AUFKLÄRUNG
1515–1770
Am Anfang gehörte alles allen
Francisco de Vitoria
Souveränität ist die absolute und dauerhafte Macht über ein Gemeinwesen
Jean Bodin
Das Naturrecht ist die Grundlage des menschlichen Rechts
Francisco Suárez
Politik ist die Kunst, Menschen zusammenzubringen
Johannes Althusius
Freiheit ist die Macht, die wir über uns selbst haben
Hugo Grotius
Der Mensch lebt im Kriegszustand
Thomas Hobbes
Der Zweck des Gesetzes besteht darin, die Freiheit zu erhalten und zu erweitern
John Locke
Wenn Legislative und Exekutive in der gleichen Institution vereint sind, kann es keine Freiheit geben
Montesquieu
Unabhängige Unternehmer sind gute Bürger
Benjamin Franklin
REVOLUTIONÄRE GEDANKEN
1770–1848
Auf seine Freiheit verzichten heißt auf sein Menschsein verzichten
Jean-Jacques Rousseau
Kein allgemein gültiger Grundsatz der Gesetzgebung kann auf der Glückseligkeit beruhen
Immanuel Kant
Die Leidenschaften von Einzelpersonen sollten unterdrückt werden
Edmund Burke
Eigentumsrechte sind besonders heikel
Thomas Paine
Alle Menschen sind gleich erschaffen
Thomas Jefferson
Jede Nation hat ihren Mittelpunkt der Glückseligkeit in sich
Johann Gottfried Herder
Die Regierung hat die Wahl zwischen mehreren Übeln
Jeremy Bentham
Die Menschen haben ein Recht, Waffen zu besitzen und zu tragen
James Madison
Die ehrbaren Frauen sind es, die besonders unterdrückt werden
Mary Wollstonecraft
Der Sklave hält die Eigenexistenz für etwas Äußerliches
G.W.F. Hegel
Der Krieg ist die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln
Carl von Clausewitz
Eine gebildete und kluge Regierung erkennt den Entwicklungsbedarf in der Gesellschaft
José María Luis Mora
Ein Staat, der sich zu weit ausdehnt, geht unter
Simón Bolívar
Die Abschaffung der Sklaverei und die Union lassen sich nicht vereinbaren
John C. Calhoun
Angriffe gegen »die Familie« sind Symptom des sozialen Chaos
Auguste Comte
DER AUFSTIEG DER MASSEN
1848–1910
Sozialismus ist ein neues System der Leibeigenschaft
Alexis de Tocqueville
Sag nicht »ich«, sondern »wir«
Giuseppe Mazzini
Dass so wenige wagen exzentrisch zu sein, ist die größte Gefahr unserer Zeit
John Stuart Mill
Kein Mensch ist gut genug, einen anderen Menschen ohne dessen Zustimmung zu regieren
Abraham Lincoln
Eigentum ist Diebstahl
Pierre-Joseph Proudhon
Ein privilegierter Mensch ist ein Mensch mit verdorbenem Geist und Herz
Michail Bakunin
Die beste Regierung ist die, die nicht regiert
Henri David Thoreau
Der Kommunismus ist das aufgelöste Rätsel der Geschichte
Karl Marx
Der Mann, der die Republik ausrief, wurde zum Mörder der Freiheit
Alexander Herzen
Wir müssen nach einer zentralen Achse für unser Land suchen
Ito Hirobumi
Der Wille zur Macht
Friedrich Nietzsche
Der Mythos ist das einzig Wichtige
Georges Sorel
Wir müssen die Arbeiter so nehmen, wie sie sind
Eduard Bernstein
Die Verachtung unseres gewaltigen Nachbarn stellt die größte Gefahr für Lateinamerika dar
José Martí
Um Erfolg zu haben, muss man etwas wagen
Pjotr Kropotkin
Entweder werden Frauen getötet oder sie erhalten das Wahlrecht
Emmeline Pankhurst
Die Existenz einer jüdischen Nation zu bestreiten, ist lächerlich
Theodor Herzl
Nichts wird eine Nation retten, deren Arbeiter verelendet sind
Beatrice Webb
Die Sozialgesetze in Amerika sind schändlich unzureichend
Jane Addams
Land den Bauern!
Sun Yat-sen
Das Individuum ist ein einzelnes Rad in einem sich endlos bewegenden Mechanismus
Max Weber
DER KAMPF DER IDEOLOGIEN
1910–1945
Gewaltlosigkeit ist der erste Artikel meines Glaubens
Mahatma Gandhi
Politik beginnt dort, wo die Massen sind
Wladimir Iljitsch Lenin
Der Generalstreik resultiert aus den sozialen Bedingungen und ist historisch unvermeidlich
Rosa Luxemburg
Ein Beschwichtiger ist jemand, der ein Krokodil füttert und hofft, erst am Ende selbst gefressen zu werden
Winston Churchill
Das faschistische Konzept des Staates ist allumfassend
Giovanni Gentile
Den reichen Bauern muss die Existenzgrundlage entzogen werden
Josef Stalin
Wenn das Ziel die Mittel rechtfertigt – was rechtfertigt das Ziel?
Leo Trotzki
Wir werden die Mexikaner durch Bürgschaften für den Bauern und den Geschäftsmann vereinen
Emiliano Zapata
Krieg ist ein unlauteres Geschäft
Smedley D. Butler
Souveränität wird nicht verliehen – sie wird errungen
Mustafa Kemal Atatürk
Europa besitzt keinen Moralkodex
José Ortega y Gasset
Wir sind 400 Millionen Menschen, die nach Freiheit rufen
Marcus Garvey
Solange Indien sich nicht vom britischen Reich trennt, kann es nicht frei sein
Manabendra Nath Roy
Souverän ist, wer über die Ausnahme entscheidet
Carl Schmitt
Kommunismus ist so schlecht wie Imperialismus
Jomo Kenyatta
Der Staat muss als Erzieher betrachtet werden
Antonio Gramsci
Die politische Macht kommt aus den Gewehrläufen
Mao Zedong
POLITIK NACH DEN WELTKRIEGEN
1945 BIS HEUTE
Das Hauptübel ist ein grenzenloser Staat
Friedrich von Hayek
Parlamentarismus und Rationalismus gehören nicht demselben System an
Michael Oakeshott
Ziel des islamischen Dschihad ist es, die Herrschaft eines unislamischen Systems zu eliminieren
Abul Ala Maududi
Es gibt nichts, das einem Menschen die Freiheit raubt – außer andere Menschen
Ayn Rand
Jede bekannte und erwiesene Tatsache kann geleugnet werden
Hannah Arendt
Was ist eine Frau?
Simone de Beauvoir
Kein natürliches Objekt ist nur eine Ressource
Arne Næss
Wir sind nicht gegen Weiße, wir sind gegen die Vorherrschaft der Weißen
Nelson Mandela
Nur Unentschlossene glauben, Politik sei ein Ort der Zusammenarbeit
Gianfranco Miglio
Zu Beginn des Kampfes tendieren die Unterdrückten dazu, Unterdrücker zu werden
Paulo Freire
Gerechtigkeit ist die erste Tugend sozialer Institutionen
John Rawls
Kolonialismus ist Gewalt im Naturzustand
Frantz Fanon
Wahl oder Waffe
Malcolm X
Man muss dem König den Kopf abschlagen
Michel Foucault
Befreier gibt es nicht. Das Volk befreit sich selbst
Che Guevara
Alle müssen dafür sorgen, dass die Reichen glücklich sind
Noam Chomsky
Nichts auf dieser Welt ist gefährlicher als aufrichtige Ignoranz
Martin Luther King
Perestroika vereint Sozialismus mit Demokratie
Michail Gorbatschow
Die Intellektuellen bekämpften fälschlicherweise den Islam
Ali Schariati
Die Abscheulichkeit des Krieges bringt uns dazu, jede Zurückhaltung aufzugeben
Michael Walzer
Kein Staat außer dem Minimalstaat kann gerechtfertigt werden
Robert Nozick
Kein Gesetz im Islam ruft zur Missachtung der Rechte der Frauen auf
Shirin Ebadi
Selbstmordattentate sind vor allem eine Reaktion auf fremde Besatzung
Robert Pape
WEITERE POLITISCHE DENKER
GLOSSAR
DANK