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Schlussfolgerungen für die pädagogische Praxis

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Komorbiditäten sind demnach also in der klinischen Praxis so gut wie immer der Normalfall, woraus sowohl diagnostische als auch spezifische therapeutische und pädagogische Anforderungen erwachsen, die interventionsbedürftigen klinischen Leitprobleme unter Berücksichtigung der Komorbiditäten zu identifizieren und nachfolgend eine differenzierte, das Kind und seine Eltern nicht überfordernde Hierarchie pädagogisch-therapeutischer Interventionen zu erstellen.

Für den schulpädagogischen Bereich ist es sehr wichtig zu erkennen, dass in der Regel nicht das eine oder das andere Störungsbild vorhanden ist, sondern häufig zwei oder sogar drei Störungsbilder zusammenkommen. Zugleich ist davon auszugehen, dass hiermit zumeist ein ungünstigerer Verlauf der ADHS einhergeht und die Lebensqualität der betroffenen Kinder und Jugendlichen deutlich stärker eingeschränkt ist (Spencer, 2006).

ADHS in Schule und Unterricht

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