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VORWORT

Sieben Personen aus der Stadt verbringen die Nacht in einer Alphütte: ein Ehepaar auf Schweizer-Familie-Wanderung, ein Mountainbikertrio, eine junge Aushilfshüttenwartin im Zwischenjahr nach der Matura und schliesslich eine Dokumentarfilmerin, die einen Film über das Leben der Bergbewohner drehen will. Alle wollen die reine Natur und das urtümliche Alpenleben geniessen. Und alle bringen ihre eigenen Vorstellungen mit, was dies sei. Was geschieht, als sie von einem Unwetter in der Hütte festgehalten werden, war das Thema einer 1998 vom Theater Tritonus aufgeführten Tragikomödie. Die Mitarbeit bei dieser Gruppe war ein wichtiger Teil meines Lebens neben dem Studium, und ich habe die Rolle der Filmerin, die alles über die Berge wissen will, aber nichts davon wirklich sieht, gespielt, bevor ich ahnte, dass ich mich bald darauf im Rahmen meiner Lizenziatsarbeit und Dissertation sehr intensiv mit den Alpen beschäftigen würde.

Dass die vorliegende Arbeit entstehen konnte, dazu haben viele Personen beigetragen. Mein Dank gilt Professor Jakob Tanner, der mich darauf aufmerksam gemacht hat, dass das Bergsteigen ein lohnendes Thema der Sozial- und Kulturgeschichte sein könnte. Er hat meine Arbeit auch in schwierigen Zeiten freundlich unterstützt und mich immer von Neuem mit Lesetipps und Anregungen versorgt. Meine Dissertation ist im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms 48 «Alpine Landschaften und Lebensräume» des Schweizerischen Nationalfonds entstanden. Dank dem damit verbundenen dreijährigen Stipendium war es mir möglich, die für eine wissenschaftliche Arbeit nötige Ruhe zu finden und auch Archive im Ausland zu konsultieren. Bei der Suche nach Quellen und Literatur bin ich auf viel Wohlwollen gestossen, namentlich bei Susanne Grieder, Urs Kneubühl und Markus Schwyn vom Schweizerischen Alpinen Museum in Bern, bei Thomas Germann von der SAC-Bibliothek, bei Annette Kohler von der SAC-Geschäftsstelle, bei Friederike Kaiser und Johannes Merk vom Museum des Deutschen Alpenvereins in München und bei Margaret Ecclestone von der Alpine Club Library in London. Zudem haben mich Daniel Anker, Pierre Badrutt, Christof Dejung, Marthe Gosteli, Viola Imhof, Christine Kopp, Quirinus Reichen und Katharina von Salis an ihrem Wissen teilhaben lassen und mit Material unterstützt, das ich ohne sie nie gefunden hätte.

Speziell danken möchte ich meinen Eltern, deren grosses Interesse an meiner Arbeit mich sehr gefreut hat: Cristina Wirz hat sowohl als Lektorin wie als Babysitterin unschätzbare Hilfe geleistet, Albert Wirz hat wertvolle wissenschaftliche Anregungen geliefert. Ihm, der 2003 leider viel zu früh verstorben ist, sei diese Arbeit gewidmet. Mein Dank gilt zudem May B. Broda, Jon Mathieu und François Walter für ihre Unterstützung bei der Projekteingabe, meinen Kolleginnen und Kollegen von der Forschungsstelle für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Zürich, den Frauen von der Historikerinnentagung 2002 und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Kolloquiums «Landschaft und sozialer Raum» für die anregenden Diskussionen, meinen Pfadifreunden für die vielen Erzählungen von SAC-Hütten, Igluwochen und Bergabenteuern, Brigitte Kramer und Nicole Schwager für die aufmunternden Kaffeepausen, Walter Leimgruber, der sich als Co-Referent für die Dissertationsprüfung zur Verfügung stellte, Madlaina Bundi und Bruno Meier vom Verlag hier + jetzt, die engagiert halfen, aus dem Manuskript ein Buch zu machen, Stefan Husi vom NFP 48, der sich dafür einsetzte, dass dies auch finanziell möglich wurde, und schliesslich meinem Mann Tobias Ueberwasser für seine grossartige Unterstützung in vielerlei Hinsicht.

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