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2.5.5Schädlichkeit des Passivrauchens

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Deutschlands Raucher exhalieren jährlich 7.500 Tonnen Kohlenwasserstoffe. Wer neben einem Raucher sitzt, atmet zwar nur 1 % der giftigen Stoffe ein, die ein Raucher inhaliert, dafür liegt aber die Konzentration vieler Gifte im Rauch, der ohne Umweg direkt in die Luft strömt, erheblich höher als im Rauch, den der Raucher selbst inhaliert.

Bei Passivrauchern sind innerhalb der ersten beiden Stunden nach der Exposition bereits erste Veränderungen an den Endothelzellen, Blutplättchen und Neutrophilen feststellbar. Beim chronischen Passivrauchen verdoppelt oder verdreifacht sich das Risiko für die Ausbildung einer koronaren Herzkrankheit, von arteriosklerotischen Veränderungen und Apoplexiehäufigkeit (Haustein 2001). Nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts in Berlin sterben in Deutschland jährlich 3.000 bis 5.000 Menschen an durch das Passivrauchen verursachten Erkrankungen (dpa, 12. 10. 2000). Ein Großteil dieser Todesfälle geht dabei auf Krebserkrankungen zurück. Untersuchungen zufolge besteht für Passivraucher ein um 40 % erhöhtes Krebsrisiko, Ehefrauen, deren Partner mehr als eine Schachtel täglich konsumieren, sollen sogar ein dreifach gesteigertes Lungenkrebsrisiko aufweisen (Deutsche Krebshilfe 1996).

Vom blauen Dunst zum frischen Wind

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