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Kapitel 1: Gemeindebildung nach Gottes Vorbild

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Wenn wir den Willen Gottes für seine Gemeinde kennenlernen wollen, müssen wir bis zur „Schöpfungsgeschichte“ der Gemeinde zurückkehren, um festzustellen, was er damals sagte und tat. Hier finden wir den klarsten Ausdruck seines Willens. Die Apostelgeschichte ist die „Genesis“ der Kirchengeschichte, und die Kirche zur Zeit des Apostels Paulus ist die „Genesis“ des Wirkens des Heiligen Geistes. Die Verhältnisse in den heutigen Kirchen sind weit entfernt von den damaligen. Aber die heutigen Verhältnisse können uns niemals Beispiel und zuverlässige Führung sein. Wir müssen zum „Ursprung“ zurückkehren. Als Vorbild darf uns nur dienen, was Gott am Anfang als seinen Willen kundgetan hat.1

Watchman Nee

In den letzten fünfzig Jahren sind fast einhundert Bücher zum Thema „Gemeindegründung“ erschienen. Manche dieser Bücher haben aus diesem Thema eine regelrechte Wissenschaft gemacht. Erstaunlicherweise gehen aber nur wenige dieser Werke darauf ein, wie die ersten Gemeinden gegründet wurden.

Ich halte es für einen schwerwiegenden Fehler, die Berichte in der Apostelgeschichte über die Geburt der christlichen Gemeinden im ersten Jahrhundert außer Acht zu lassen. Watchman Nee schreibt:

Lasst uns nie auf den Gedanken kommen, die ersten Kapitel der Apostelgeschichte seien heute nicht mehr anwendbar. Wie das erste Buch Mose, so offenbart uns auch die Apostelgeschichte den Anfang der Wege Gottes. Sein Vorgehen damals setzt ein für alle Zeit gültiges Muster für sein Wirken.2

Im Neuen Testament finden wir vier Wege, wie im ersten Jahrhundert Gemeinden gegründet wurden. Diese waren weder kulturell bedingte Modeerscheinungen noch raffinierte Einfälle besonders intelligenter Menschen. Ich bin davon überzeugt, dass sie auf Gott selbst zurückgehen.

Ur-Praxis

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