Читать книгу Die Krieger des Horns - Eismond - Josefine Gottwald - Страница 7
II
Piper
ОглавлениеIch schlafe schlecht in dieser Nacht. Eigentlich in jeder Nacht seit Andys Tod.
Mit den ersten Sonnenstrahlen lasse ich mich aus dem Bett fallen und suche meine Sachen vom Boden zusammen, bevor Danny – der Freund meiner Mutter – sich darüber echauffieren kann, dass ich gestern in der Dunkelheit meine Stiefel über den Flur verteilt habe.
Ich stopfe meine Bücher in den Rucksack und gehe hinunter in die Küche, wo meine Mom im Bademantel an der Kaffeemaschine steht.
„Wenn ich so früh aufstehe, brauche ich einfach Kaffee!“, erklärt sie lachend und als ob sie sich entschuldigen müsste. Sie hält mir die dampfende Tasse entgegen. „Möchtest du auch welchen?“
„Du weißt, dass ich dieses Zeug nicht mag.“ Ich schiebe zwei Scheiben Brot in den Toaster und krame im Schrank nach dem Erdbeergelee.
„Reitest du zur Davis Ranch?“, fragt sie und tut ehrlich interessiert, obwohl es genau das ist, was ich jeden Tag mache.
Während ich den Toast bestreiche, überlege ich, ihr gar nicht zu antworten, aber im Grunde kann sie ja nichts für ihre Unwissenheit. Manchmal wünsche ich mir, sie würde auf irgendeine Art erahnen, wie ich fühle und weshalb. Aber wie soll sie das schon wissen, wenn ich es nicht einmal selbst kann …
„Es gab gestern Nacht noch Ärger“, erkläre ich. „Ich muss mal schauen, was es damit auf sich hat.“
„Habt ihr euch gestritten?“ Sie schlürft aus ihrer Tasse und blickt dabei verschwörerisch über den Rand hinweg, als wäre sie ganz versessen auf den neuesten Klatsch.
Ich widerstehe dem Drang, mit den Augen zu rollen. Manchmal komme ich mir vor wie in einer Soap.
„Nein“, sage ich nur, um sie noch ein bisschen zappeln zu lassen. Was sollte ich ihr auch sagen.
Ich schlinge den Toast hinunter und bin schon halb aus der Tür.
„Mach's gut!“, murmele ich mit vollem Mund, als sie mich zurückhält.
„Ist alles okay mit Robin?“
Ich höre auf zu kauen und starre sie an. Darum ging es also! Ich schlucke und als ich meine Fassung wieder habe, flöte ich: „Natürlich! Alles bestens!“ Ich schenke ihr noch einen vieldeutigen Blick und sie erwidert ihn zufrieden. Das wird sie eine Weile beschäftigen.
Ich laufe über den Hof und greife im Vorbeigehen nach meinem Zaum und dem Sattel und trage sie zum Weidegatter. Mittlerweile fällt es mir leicht, das Tor mit einer Hand zu öffnen, und voll beladen schlüpfe ich hindurch.
So früh am Morgen ist das Gras noch feucht vom Tau, es riecht frisch und glitzert in der Sonne. Ein paar Trauerweiden säumen den Pfad zur Tränke, den die Pferde jeden Tag gehen. Ich folge ihm ein paar Schritte, aber ich sehe keine Spur von ihnen. Der Hang, der bis zum Fluss hinunter führt, versperrt mir die Sicht und auf der anderen Seite macht die Koppel einen Bogen um unser Haus herum. Nein, um Dannys Haus natürlich.
Mit einem leisen Pfiff rufe ich mein Einhorn. Zuerst höre ich ein fernes Wiehern, dann den Takt der fliegenden Hufe. Freundlich schnaubend trabt Luna den Hügel herauf, gefolgt vom gemütlichen Trab der Ponys, die Danny, seiner Schwester und ihrem Mann als Arbeitspferde dienen, und dem noch gemütlicheren Reitpferd meiner Mutter, einem Wallach, den Andy noch ausgebildet hat.
Luna senkt den Kopf, um mich zu begrüßen und ich streiche über ihren Hals und die lange Mähne.
Bei einem normalen Pferd würde ich jetzt so etwas sagen wie: „Braves Mädchen, hast du gut gemacht! Na, wie geht es dir heute?“ Aber nicht bei meinem Einhorn.
Vorsichtig fahre ich ihre Stirn hinauf und ertaste mit den Fingerspitzen die Wurzel des Horns. Ich genieße das kribbelnde Gefühl der Energie, die darin fließt. Und das, obwohl Luna es beinahe verloren hätte. Ein bisschen weiter oben, ein paar Fingerbreit über dem Ursprung des unsichtbaren Horns, fühle ich die tiefe Kerbe, die ihr die Hexen damals beigebracht haben. Jeden Tag werde ich daran erinnert, dass sie noch immer hier irgendwo leben. In den Wäldern, gar nicht weit entfernt.
Als ich in Lunas blaue Augen sehe, spricht sie mich in meinen Gedanken an.
Was bedrückt dich?, fragt sie und zeigt mir einmal mehr, dass sie bis auf den Boden meiner Seele blicken kann.
Es hat wohl keinen Sinn, dir etwas vorzumachen, antworte ich ebenso, ohne ein Wort zu sagen. Es war seltsam gestern, irgendetwas war los. Wir müssen schauen, was es damit auf sich hat, und Robin vielleicht ein bisschen beruhigen.
Dann nehmen wir den schnellen Weg! Ihre Augen blitzen, als würde sie lächeln, und ich kann nicht anders, als es auch zu tun.
Ich sattele sie zügig und streife ihr den Zaum über die Ohren. Kaum dass ich im Sattel sitze, sendet mein Körper bereits das Signal zum Start und meine Einhornstute beantwortet es augenblicklich und jagt um das Haus herum auf den gegenüberliegenden Weidezaun zu.
Ich lache befreit, als der Wind in mein Haar fährt und wir immer schneller dem Rand der Koppel entgegenfliegen, während die Ponys versuchen, uns einzuholen.
Kurz vor der Begrenzung macht Luna ein paar kleine, flinke Sätze, um die Entfernung einzuschätzen. Dann hebt sie die Vorderhufe und springt über den Zaun. Ich umklammere sie mit meinen Knien und folge ihrer fließenden Bewegung. Als wir auf der anderen Seite landen, finde ich mein Gleichgewicht schnell wieder und lache über die Ponys, die uns empört nachblicken. Normalerweise mache ich das nur, wenn Danny mich sehen kann, weil er sich dann ärgert. Aber heute habe ich es eilig.
Der Weg zur Davis Ranch führt über die Felder und ist lang zu Fuß, aber kurz mit dem Pferd. Wir galoppieren fast die ganze Strecke, auch wenn mir in meiner alten Reitschule in Kalifornien immer eingeschärft wurde, das Pferd erst aufzuwärmen, bevor man Tempo verlangt. Was soll's, denke ich, Robin und Andy hätten es genauso gemacht. Und schließlich sind Einhörner auch keine normalen Pferde.
Der Gedanke bringt mich erneut ins Grübeln. Wer war der Fremde, den Señor Davis auf seinen Hof geholt hat? Nein, falsch: Er ist zu ihm gekommen, das sagte er zumindest. Und warum hat das Robin so aufgebracht? Er wusste schon, als er den Hänger sah, worum es ging, dabei habe ich in den letzten Wochen nie Auseinandersetzungen zwischen ihm und seinem Vater erlebt. Eigentlich überhaupt noch nie, zumindest nichts Ernsthaftes. Diese Tatsache beunruhigt mich von Neuem.
Als ich mich nicht mehr auf das Reiten konzentriere, falle ich aus dem Takt und mein Rucksack schlägt gegen meinen Rücken. Luna schnaubt ärgerlich und ich lasse sie im Schritt die Straße zur Ranch hochgehen.
„Tut mir leid, Süße, ich war wieder in Gedanken!“
Immer diese Grübelei, Shadow, jede andere Stute hätte dich dafür abgeworfen, so in ihren Rücken zu fallen! Sie tut beleidigt. Dass sie mich mit meinem Seelennamen anspricht, ist eine Gewohnheit, die sie mit den anderen Einhörnern teilt. Eigentlich ist es sogar mein wahrer Name, aber ich hätte nichts dagegen, ihn zu vergessen …
Ich sehe ein, dass ich noch einmal betonen muss, dass sie kein normales Pferd ist, aber anstatt mich auf eine Diskussion einzulassen, fahre ich mit der Hand über ihren Mähnenkamm und streichele sie am Hals. Das stimmt sie milde, sie legt den Kopf schief und genießt. Ich grinse, als ich sie so sehe.
Das Tor zur Ranch öffne ich vom Sattel aus. Dabei werfe ich einen Blick auf die Uhr. Um diese Zeit brauche ich nicht nach Celeste Davis, ihrer Schwester oder dem kleinen Mädchen Maya Ausschau zu halten; wenn überhaupt, begegne ich nur Robin allein.
Als wir auf den Hof reiten, erstarrt Luna schon, bevor ich das Tor geschlossen habe.
Vor dem Haus steht ein silberner Jeep mit getönten Scheiben. Neben Robins Wagen sieht er aus wie die Limousine des Präsidenten. Na ja, verglichen mit dem rostigen MG – auch wenn sein Motor stark genug ist, einen Hänger zu ziehen – schneidet sicher jedes Auto besser ab. Schon allein das reicht wahrscheinlich, um Robin auf die Palme zu bringen.
Von den beiden jungen Männern ist jedenfalls nichts zu sehen und ich ertappe mich dabei, aufmerksam zu lauschen, bevor ich Luna wieder in Bewegung setze. Als würde ich die Geräusche eines Duells erwarten! Ich ringe mir ein nervöses Kichern ab – so ein Blödsinn!
Der L-förmige Pferdestall teilt den Hof in zwei Hälften, sodass ich darum herum muss, um den Anbindeplatz und den Reitplatz zu erreichen. Noch immer höre ich keinen Laut außer Lunas Hufschlag.
Zuerst sehe ich die Pferde und bin gleich doppelt verblüfft. Robin sattelt Dragón, den Einhornhengst von Andy, mit dem er nicht gerade erfolgreich ist. Auf der anderen Seite des Hofes steht der Fremde neben der jungen Scheckstute Esmeralda, die ebenfalls Andy gehört hat, bis er fort war und niemand ihre Ausbildung fortsetzte. Allmählich wird mir bewusst, wovon Robins Vater gesprochen hat: Wir schaffen es nicht, die verbliebene Arbeit allein zu bewältigen. Damit hat er ganz recht; viel zu viel ist seit dem letzten Sommer liegen geblieben, aber der Grund dafür ist klar: Niemand hat es gewagt, Andys Andenken zu berühren. Vor Trauer sind wir alle in eine Starre verfallen, die uns nun die Ranch kosten könnte. Ich bin schockiert, das erst jetzt so deutlich zu sehen, und bemerke die Blicke gar nicht, die die beiden mir zuwerfen.
„Buenos Dias, Hermosa, wie schön, dich zu sehen!“, sagt Robin laut und setzt sein gewinnendes Lächeln auf.
Der andere mustert mich nur kurz, nickt mir zu und widmet sich dann wieder seiner Stute.
Er hat schöne Augen, denke ich unwillkürlich, aber gleichzeitig schelte ich mich dafür. Das habe ich sicher von Dina, mich jetzt mit solchen Belanglosigkeiten zu befassen.
Nein, du hast recht, mischt sich Luna mit einem amüsierten Unterton ein, ich mag ihn!
Ich steige ab und lege ihre Zügel auf den Boden, damit sie dort stehen bleibt. Langsam gehe ich zu Robin, aber ich kann den Blick nicht von Esmeralda wenden, die wie selbstverständlich gesattelt und gezäumt wird.
„Weiß er, was er da tut?“, flüstere ich, als ich Robin erreicht habe.
Er zuckt mit den Schultern. „Keine Ahnung. Schätze, mein Vater hat ihm das Pferd gegeben.“
Das kann in meinen Augen nur zwei Dinge bedeuten: Dass er den Jungen testen will, oder aber, dass er ihm ungeheuer viel zutraut.
„Und was tust du?“, frage ich dann und weise auf Dragón, der bereits unruhig im Sand scharrt. Seit Robin sein eigenes Einhorn verlor, hat er oft versucht, sich mit Dragón anzufreunden, aber der Hengst hat seine Angebote nach Kräften abgewehrt. Vielleicht trauert auch er um Andy.
Ich greife nach seinem Zügel, um ihn zu beruhigen. Dann lege ich eine Hand auf sein Fell und versuche, mit ihm zu sprechen. Du bist sicher, sage ich, wir sind doch Andys Freunde. Aber das Einhorn schnaubt nervös und reißt den Kopf hoch. Wie jedes Mal.
„Vertrau mir“, sagt Robin verschwörerisch zu mir, doch dann folgt sein überhebliches: „Chica!“
Ich stöhne. „Ist das deine Art, dich zu beweisen? Du lässt zu, dass er auf einem unausgebildeten Mustang reitet und setzt dich selbst auf das wildeste Pferd, das du finden kannst – nur, um ihm zu imponieren?“ Ich spreche absichtlich etwas lauter als nötig, um den anderen zu warnen. Aber ich wage nicht, mich zu vergewissern, ob er mich verstanden hat, weil ich Robin nicht noch mehr aufbringen will. „Du benimmst dich wie ein Kind!“, werfe ich ihm vor.
Er entreißt mir die Zügel geradezu, und die Art, wie er auf mich zugeht, lässt mich zurückweichen. „Muchas Gracias, Señorita, aber ich brauche deinen Rat nicht!“
Ich knurre ihn an und stampfe beinahe mit dem Fuß auf, als er Dragón wendet und in den Sattel springt. Der Hengst tänzelt auf der Stelle, aber Robin hält ihn hart im Zaum.
„Wir reiten die Weidezäune ab bis hinunter zum Fluss und durch die Prärie zurück, es kann eine Weile dauern!“
Ich schnaube. „Aber erwartet nicht, dass ich euch hinterher zusammenflicke, wenn ihr in Einzelteilen zurückkommt! Ich fange dann schon mal an auszumisten!“ Ich will ihm den Rücken zukehren, doch Robin hat sich schon abgewandt und treibt Dragón eine kleine Anhöhe hinauf. Der Hengst wiehert schrill, schlägt aus und lässt sich kaum halten, und die beste Möglichkeit, die Robin sieht, ist noch mehr von ihm zu fordern.
Der geheimnisvolle Fremde ist genauso schnell im Sattel und zeigt keine Zurückhaltung, als er Esmeralda zu einem schnellen Galopp anspornt. Das Pferd bockt und schlägt mit dem Kopf, doch er hat Robin in wenigen Sekunden eingeholt und wie zwei Jockeys jagen sie den Hügel hinunter und verschwinden in einer Wolke aus Staub.
Im Stall lasse ich meinen Unmut an einem Strohballen aus, der beim zweiten Tritt meinen Stiefel verschluckt. Ich stehe in meiner Socke auf der Stallgasse und blicke mir die Bescherung an. Erst da schaffe ich es, wieder durchzuatmen.
„Warum sind Männer nur so – grr!“, schimpfe ich, als ich Luna reinhole und absattele.
Warum lassen Frauen sich davon beeindrucken, frage ich mich, antwortet sie und stimmt mich damit ebenso nachdenklich. Es kann doch wohl nicht sein, dass dieses Theater mir gelten sollte, oder?
„Du hast recht“, sage ich dann, „es ist es nicht wert, sich darüber aufzuregen. Sie haben es einfach nicht verdient!“
Ich stelle mein Pferd in eine Box und hole die Schubkarre, als mir ein kleiner gelber Hund zwischen die Füße läuft. Es ist einer von diesen ausgesetzten Streunern, die sich unkontrolliert vermehren und die manchmal von den reichen Touristen mitgenommen werden, wenn sie Glück haben und niedlich sind. Maya hat ihn aus Mexiko mitgebracht; wie sie das angestellt hat, weiß ich bis heute nicht. Seitdem folgt er ihr bei jedem Schritt und inzwischen wagt er sich sogar ab und zu ein Stück von ihr weg. Ich sehe mich nach dem kleinen Mädchen um, das mit großen, dunklen Augen in der Stallgasse steht.
„Sprichst du wieder mit deinem Pferd?“, fragt sie schüchtern und wartet darauf, dass ich sie heranwinke.
„Möchtest du es streicheln, es ist ganz brav!“
„Ich kann auch reiten!“, behauptet sie. Eilig hebt sie den Welpen auf, den sie Jingo genannt hat, nach einem Song von Santana. Sie nähert sich Luna, die sie mit einem freundlichen Schnauben begrüßt.
„¡Atención, Maya!“, höre ich Señor Davis rufen, als ich die gegenüberliegende Box ausmiste. Dann belehrt er seine Nichte einmal mehr über die Gefahr, die von Pferden ausgeht, wenn man sich ihnen zu schnell von der falschen Seite nähert.
Das wenige Spanisch, das ich verstehe, hat mir Robin beigebracht. Trotz seiner Mühen bringe ich bisher kaum einen vernünftigen Satz zustande.
Ich schiebe den Gedanken daran beiseite und konzentriere mich auf meine Mistgabel.
„Die Chicos sind ausgeflogen?“, fragt mein Chef amüsiert. Schon wieder brodelt der Ärger in meinem Bauch und daran ist Jeremy Davis immerhin nicht unschuldig.
Als er sich der Box nähert, in der ich arbeite, kann ich nicht anders, als ihn zu fragen: „Warum haben Sie zugelassen, dass sie sich das antun?“
Er seufzt und wartet eine Weile, bevor er mir antwortet. „Es ist vielleicht der einzige Weg für Robin, zur Einsicht zu gelangen.“
„Und wenn er sich dabei den Hals bricht?“ Ich versuche, meiner Stimme mehr Festigkeit zu verleihen, aber ich scheitere kläglich.
„Irgendwann müssen wir unsere Kinder loslassen. Ich habe schon versucht, es seiner Mutter zu erklären. Glaubst du nicht, dass ich ihn liebe, Piper? Er ist schwierig geworden, seit Andy fort ist, aber er ist alles, was mir geblieben ist. Robin und du.“
Ich schlucke und betrachte ihn lange. Er ist mein Boss, aber er war schon fast so etwas wie mein Schwiegervater, und er ist noch immer der Vater meines besten Freundes. Und nicht zuletzt ist er ein Mann, der um seine Existenz kämpft und hart für seine Familie arbeitet.
„Ich habe mit dir nicht darüber gesprochen, damit Robin nicht auch noch glaubt, du hättest ihn verraten“, erklärt er. „Es reicht, wenn er wütend auf mich ist, dich braucht er mehr. Und wir kommen nicht mehr aus ohne einen zweiten Ausbilder.“ Er reicht mir die Hand. „Schließen wir Frieden?“
Ich sehe ein, dass er recht hat, und nicke. „Claro“, murmele ich.
Er lächelt. „Du wirst sehen, er versteht es. Irgendwann muss er es verstehen. Und ich habe einen wirklich guten Reiter auf den Hof geholt!“ Er zwinkert mir zu und endlich meldet sich meine Neugier wieder, nachdem Jeremy Davis sich alle Mühe gegeben hat, meine Sorgen zu zerstreuen. „Und wer ist dieser Reiter, wenn ich fragen darf?“