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1 Rahmenbedingungen der Diversität

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In Anlehnung an U. Beck 2004 geht man davon aus, dass im Zeitalter der reflexiven Moderne bzw. der Postmoderne die Wirklichkeit selbst kosmopolitisch und global ausgerichtet worden ist, sich nationalstaatliche Grenzen und Unterschiede zunehmend auflösen und für diese Welt ein neuer Standpunkt seitens der Beobachter_innen gefunden werden muss, der »kosmopolitischer Blick« genannt werden kann. Was bedeutet das genau?

»Weltsinn, Grenzenlosigkeit. Ein alltäglicher, ein historisch wacher, ein reflexiver Blick, ein dialogischer Blick für Ambivalenzen im Milieu verschwimmender Unterscheidungen und kultureller Widersprüche. Er zeigt nicht nur die ›Zerrissenheit‹, sondern auch die Möglichkeiten auf, das eigene Leben und Zusammenleben in kultureller Melange zu gestalten« (ebd.: 10).

Im einleitenden Kapitel werden wesentliche Rahmenbedingungen für diesen veränderten Blick, in dem das hier entwickelte, analytisch-reflexive Modell seine Wirksamkeit entfalten kann, skizziert.

Diversität in der Sozialen Arbeit

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