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Viertens: Die Struktur (siehe auch Kapitel 3)

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In Ordnung. Aber eben auch sehr konventionell. Wie man es halt so macht. Zum Einstieg den Namen nennen, dann die Funktion, dann die Agenda. Auch hier gilt: Grundsätzlich kein Problem, aber für Melanie Fink nicht der richtige, weil uninspirierte Einstieg in ein Thema, das sie selbst doch so sehr umtreibt.

Melanie Fink ist ein Musterbeispiel für verschenkte Präsenz und ungehört gebliebene Botschaften. Im Training war es ein Leichtes, ihre Wirkung auf ein deutlich höheres Level zu heben. Struktur? Kein Problem, das ist Handwerkszeug; ein bis zwei gute Ideen und der Gedanke, es »mal anders zu machen«, reichten bereits. Sprache? Auch dies eine Mischung aus Handwerkszeug und der Bereitschaft zu klaren und konkreten Worten. Stimme? Folgt dem Inhalt, den sprachlichen Bildern und der Einstellung zum Thema. Und all dies zusammengenommen führt – zur Haltung. Körperspannung, Gestik und Mimik sind das Resultat und nicht der erste Gegenstand des Trainings. Eine geschärfte Selbstwahrnehmung, klare Kriterien und umsetzbare Tools – mehr brauchte Melanie Fink nicht.

Körperspannung, Gestik und Mimik sind das Resultat und nicht der erste Gegenstand des Trainings.

Noch einmal: Das in der Übung vorgetragene Statement unserer Teilnehmerin war nicht schlecht, nicht verkehrt, es war okay. Wenn Ihnen das allerdings nicht reicht (was wir hoffen), werden Sie im Folgenden viele Anregungen finden, die Ihnen helfen, sich sicherer und wohler auf jeder Bühne zu fühlen, und Ihre Executive Presence in den wichtigen Momenten auch sichtbar werden zu lassen.

Viel mehr als nur Körpersprache – Executive Presence

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