Читать книгу Blutige Finsternis - Lucy Darkness - Страница 17

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Als ich am nächsten Morgen erwachte, lag ich auf dem Boden. Ich blickte nach oben und sah die leblose Sofia, die immer noch an ihrem Sitz gegurtet war. Voller Verwunderung blickte ich auf meinen Körper. Ich lag frei auf dem Boden. Kein Metallstück hatte mich mehr durchbohrt oder meine Beine in zwei Stück geschnitten. Ich spürte hier und da noch einige Schmerzen, doch es gelang mir ohne große Mühe aufzustehen. Ich hatte keine Ahnung, wie das möglich war, aber was auch immer letzte Nacht passiert war, die Erscheinung hatte mich gerettet.

Ich schlenderte an den Trümmerteilen vorbei, sah die Leichen, die abgetrennten Gliedmaßen. Ein unvorstellbarer Anblick, der mich erzaudern ließ. Warum wurde ich verschont? Die ganze Zeit stellte ich mir diese Frage.

Welchen Weg ich gehen sollte, wusste ich nicht. Aber irgendetwas führte mich und nach ein paar Stunden gelangte ich auf eine kleine Straße, die sich durch den Dschungel schlängelte. Ich hatte so großen Durst und sackte zusammen. Plötzlich hörte ich etwas. Ein Brummen. Da, ein Lastwagen näherte sich. War das eine Fata Morgana oder real?

Als der Wagen anhielt, der Staub in mein Gesicht wehte und kräftige Arme mich packten, wusste ich, dass es kein Traum mehr war. Sie hatten mich gefunden!

Ein paar Tage später erwachte ich im Krankenhaus in Kinshasa auf. Die Ärzte strahlten. Sie fassten es nicht. Es grenzte an ein Wunder. Bis auf ein paar kleinere Wunden und Schrammen, gab es keine weiteren Verletzungen. Ich hatte als einziger den Absturz überlebt.

Blutige Finsternis

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