Читать книгу Banditen in der Höllenschlucht: Western Exklusiv Sammelband 7 Romane - Alfred Bekker - Страница 31

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Es war kurz vor Sonnenaufgang, als Coburn sein Lager aufräumte und das Pferd sattelte.

Der Indianer war inzwischen wach geworden. Er lag als sorgsam verschnürtes Paket am Boden und sandte einen giftigen Blick hinauf zu dem Mann, dessen Pferd er hatte stehlen wollen und der ihn im Kampf besiegt hatte.

Ein unterdrücktes Knurren ging ihm über die Lippen.

Coburn sah ihn an.

"Apache?", fragte er.

Der Indianer gab keine Antwort.

Aber für Coburn war die Sache klar. Dies war ein Apache.

"Du bist ein Pferdedieb", stellte Coburn fest.

"Du hättest mich töten sollen!", erwiderte der Apache und spuckte voller Verachtung aus.

"Hast du kein Pferd?", fragte Coburn.

"Es ist gestürzt. Ich musste es töten."

"Hm."

"Worauf wartest du noch - Bleichgesicht? Bring es schon hinter dich!" Coburn musterte den Indianer dann einen Augenblick lang nachdenklich. "Ich weiß, was ihr Weißen mit einem Pferdedieb tut", sagte der Apache dann, nach einer längeren Pause des Schweigens.

Er hatte einen starken Akzent.

"Wir hängen sie auf", sagte Coburn. "Und für einen Indianer ist es sehr unehrenhaft, auf diese Weise zu sterben..."

"Ich habe keine Angst", erwiderte der Apache stolz.

Coburn lächelte matt.

"Sicher nicht..."

Dann trat er mit dem Messer in der Hand auf den Apachen zu und schnitt ihm die Fesseln durch.

Der Apache sah Coburn erstaunt an.

Als Coburn sich schon in den Sattel geschwungen und das Pferd herumgelenkt hatte, erhob sich der Indianer. Coburn hielt das Repetiergewehr in der Hand. Er holte die Patronen heraus, die noch im Magazin waren und warf es dem Apachen dann hin, der es in der Luft auffing.

Dann gab Coburn seinem Pferd die Sporen.

Banditen in der Höllenschlucht: Western Exklusiv Sammelband 7 Romane

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