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Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

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Innere Bilder, Vorstellungen in unseren Köpfen, entfalten große Wirkkraft im Unterbewusstsein. Wir alle tragen Bilder in uns, die von Lernerfahrungen geprägt sind. Auch von Erfahrungen mit anderen Menschen, denken Sie an die Bedeutung des Wortes »Vor-Bild«. Innere Bilder vermitteln uns Werte, Orientierung und Sicherheit. Sie können uns aber auch daran hindern, die Wirklichkeit unvoreingenommen so wahrzunehmen, wie sie tatsächlich ist. So hat sich die Sichtweise, wonach Frauen mit der Menopause nicht nur ihre Fruchtbarkeit, sondern gleich ihre ganze Weiblichkeit einbüßen, als schwarzgemaltes Bild in das kollektive Bewusstsein unserer westlichen Kultur eingegraben.

Wer kennt es nicht, das Bild der hageren alten Hexe aus dem Märchen? Lange herrschte die Vorstellung, dass eine Frau mit zunehmenden Jahren austrocknet. Sobald sie nicht mehr bluten und gebären konnte, verdorrte sie wie ein Baum, dessen Lebenssäfte versiegen. Das antiquierte Bild wirkt noch heute. »Das Alter ist ein Weib mit vertrockneten Brüsten«, betitelte 2014 die deutsche TAZ ihre Rezension über ein Buch, das davon handelt, wie Frauen ihr Älterwerden beurteilen. Und in einer der angesagtesten Fernsehserien der letzten Jahre, Sex and the City, meint eine der Großstadtneurotikerinnen über Wechseljahre-Ratgeberbücher: »Warum sagen die nicht deutlich, was das hier wirklich ist? Etwas für Frauen, die zu vertrocknen anfangen!«

Fragen Sie sich doch einmal, wie das Klischee des dahinwelkenden Geschlechts mit den überwiegend gesunden und aktiven Frauen dieser Altersklasse in Ihrer Umgebung übereinstimmt.

Gut durch die Wechseljahre für Dummies

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