Читать книгу Die letzte Lektion - Friedrich Wulf - Страница 13

Zehn

Оглавление

„Ich war umwerfend alter Junge“, posaunte der ahnungslose Creme-Peierstorf zurück im Hauptquartier der Reform-Partei. „Sind schwach geworden. Und das Zeug über die Bankdirektoren ging runter wie Honigseim, wie Austern. Ich denke wir sollten noch mehr tun.“

„Bin bereit, allzeit bereit“, antwortete Guido. „Ich denke, bei nächster Gelegenheit sollten wir der Polizei auf die Pelle rücken. Ich meine, alles was sie tun, ist die Leute wegen Alkohol am Steuer einzulochen oder was immer. Aber gib ihnen einen echten Mörder und sie gehen unter. Reformen für die Polizei!“

„Alles, was du sagst“, alter Knabe. Wann ist meine nächste Rede?“

„Sie sprechen vor den Jungen Reformern. Ich schätze, ein paar polemische Pöbeleien gegen die Polizei kommen bei Spätpubertierenden immer an.“

„Großartig. Gut. Genau so! Ich muss los, zu dieser verwünschten Wein und Käse Party, unsere neuen Kandidaten treffen. Guido, warum möchte irgendjemand unsere neuen Kandidaten treffen?“

„Sie werden zumindest dafür bezahlt“, sagte Guido, „aber denken sie mal an die armen Wähler.“

„Ist was dran, was dran.“ Creme-Peierstorf rollte seinen enormen Leib zur Tür. „Aber übertreib die Polizeiprügel nicht. Ich meine, fang damit an, alle unsere Polizisten sind prächtige Kerle, oder so.“

Die letzte Lektion

Подняться наверх