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Welfen und Staufer

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Mit Lo­thar von Süpp­lin­gen­berg kam noch ein­mal ein Kai­ser aus säch­si­schem Stam­me auf den Cäsar­en­thron. Lo­thars Va­ter, Graf Geb­hard, fiel 1075 in ei­ner Schlacht ge­gen Hein­rich IV., der Sohn über­nahm sein Re­bel­len­tum. Durch sei­ne Hei­rat mit Ri­chen­za, ei­ner rei­chen Er­bin, der Schwes­ter Eck­berts von Mei­ßen, der ei­ner der mäch­tigs­ten Geg­ner Hein­richs IV. und auf sei­ne Ver­an­las­sung, wie man sag­te, er­mor­det war, ver­stärk­te sich ihm die kai­ser­feind­li­che Tra­di­ti­on. Trotz­dem er­hob ihn Hein­rich V., als im Jah­re 1106 die Bil­lun­ger ausstar­ben, zum Her­zog von Sach­sen, um den nicht ver­ächt­li­chen Feind zu ge­win­nen. Aber der Auss­pruch Her­zog Bern­hards, zwi­schen ei­nem Erz­bi­schof von Bre­men und ei­nem Her­zog von Sach­sen kön­ne so we­nig Freund­schaft sein wie zwi­schen Feu­er und Was­ser, konn­te man auch auf den Kai­ser und Sach­sen an­wen­den: es kam bald wie­der zu Feind­se­lig­kei­ten und im Jah­re 1115 zu der furcht­ba­ren Schlacht am Wel­fes­hol­ze, wo Graf Hoy­er von Mans­feld, der Un­ge­bo­re­ne, Nie­bes­ieg­te, der auf kai­ser­li­cher Sei­te focht, fiel, und durch wel­che Hein­rich V. aus Sach­sen ver­drängt wur­de. Sein Tod ver­hin­der­te ihn, das auf­rüh­re­ri­sche Land zu un­ter­wer­fen, das un­ter Lo­thar selbst­stän­di­ger als je war. Lo­thar ver­stärk­te die her­zog­li­che Ge­walt über die Gro­ßen, wähl­te mit kun­di­gem Blick ge­eig­ne­te Per­so­nen für die wich­ti­gen Stel­lun­gen und be­trieb er­folg­reich was jetzt für Sach­sen die Haupt­auf­ga­be war, die Erobe­rung des sla­wi­schen Ge­biets. Fast wie ein Kai­ser des Nor­dens stand er dem sa­li­schen Kai­ser ge­gen­über und war für des­sen Geg­ner der ge­ge­be­ne Prä­ten­dent. Dass die Erz­bi­schö­fe von Köln und Mainz sich ihm ver­ban­den, ver­schaff­te ihm die Wahl im Ge­gen­satz zum Her­zog Fried­rich von Schwa­ben, der als Nef­fe Hein­richs V. sich zur Nach­fol­ge be­rech­tigt füh­len durf­te. Fried­rich war der Sohn der Ag­nes, der ein­zi­gen Toch­ter Hein­richs IV., die er sei­nem An­hän­ger, dem Gra­fen Fried­rich von Bü­ren, zur Frau ge­ge­ben hat­te. In­des­sen, wäh­rend her­kömm­li­cher­wei­se das Wahl­recht der Fürs­ten durch Berück­sich­ti­gung der Ver­wandt­schaft be­schränkt wur­de, be­ton­ten jetzt die Fürs­ten gern ihr Wahl­recht, in­dem sie die Ver­wand­ten über­gin­gen. Den­je­ni­gen Fürs­ten, der als Schwie­ger­va­ter Her­zog Fried­richs von Schwa­ben na­tur­ge­mäß auf stau­fi­scher Sei­te stand, der als mäch­ti­ger Herr ein ge­fähr­li­cher Geg­ner war, Her­zog Hein­rich den Schwar­zen von Bay­ern, ge­wann Lo­thar da­durch, dass er ihm die Hand sei­ner ein­zi­gen Toch­ter und Er­bin, Ger­trud, für sei­nen Sohn ver­sprach. Durch die­se Hei­rat ver­dich­te­te sich der Ge­gen­satz zwi­schen dem Nor­den und Sü­den Deutsch­lands zum Ge­gen­satz zwi­schen den Fa­mi­li­en der Wel­fen und Stau­fer, der jahr­hun­der­te­lang Deutsch­land und auch Ita­li­en zer­ris­sen hat. Die Wel­fen, ur­sprüng­lich ein schwä­bi­sches Ge­schlecht, führ­ten ih­ren Ur­sprung tief in die Ver­gan­gen­heit zu­rück: ihre Stamm­vä­ter sol­len un­ter Odoa­ker ge­gen den letz­ten rö­mi­schen Kai­ser ge­foch­ten ha­ben. Zu Karls des Gro­ßen Zeit wa­ren sie Gra­fen im süd­li­chen Schwa­ben; die schö­ne Wel­fin Ju­dith wur­de die zwei­te Frau Lud­wigs des From­men. Ihr Bru­der Eti­cho I. be­trach­te­te es als Er­nied­ri­gung, dass sein Sohn Le­hens­mann des Kai­sers wur­de, zog sich in ein Klos­ter zu­rück und sah den Sohn, der sei­ne Un­ab­hän­gig­keit preis­ge­ge­ben hat­te, nie wie­der. Welf III., der letz­te des al­ten Stam­mes, be­gab sich auf den Ruf Hein­richs IV. nach den Ron­ka­li­schen Fel­dern süd­lich von Pia­cen­za, wo nach al­tem Brauch die Reichs­ver­samm­lun­gen in Ita­li­en ab­ge­hal­ten wur­den; als er drei Tage lang ver­geb­lich ge­war­tet hat­te, da der Kai­ser am recht­zei­ti­gen Er­schei­nen ver­hin­dert wor­den war, zog er mit sei­nem Ge­fol­ge ab und ließ sich vom Kai­ser, den er un­ter­wegs traf, we­der durch Bit­ten und Ver­spre­chun­gen noch durch Dro­hun­gen zur Rück­kehr be­we­gen. Durch die Hei­rat der Schwes­ter die­ses Welf, Ku­niz­za, mit dem Mark­gra­fen Azzo von Este, ver­band sich die aus­ster­ben­de äl­te­re mit ei­ner jün­ge­ren Li­nie, die nach Ita­li­en ge­wan­dert und dort be­gü­tert war. Der Sohn des Azzo und der Ku­niz­za, Welf IV., wur­de Her­zog von Bay­ern und war der ers­te aus der Fa­mi­lie, der Gü­ter von Bi­schö­fen und Äb­ten zu Le­hen nahm. Dass die­se stol­ze und rei­che Fa­mi­lie sich zur Kai­ser­wür­de be­ru­fen fühl­te, ist na­tür­lich. Die Stau­fer hat­ten der rühm­li­chen Her­kunft und dem Reich­tum der Wel­fen ihre Ver­bin­dung mit den Sa­li­ern und spä­ter be­deu­ten­de Per­sön­lich­kei­ten ent­ge­gen­zu­set­zen.

Lo­thar war ein tüch­ti­ger Herr­scher. Er er­reich­te, dass so­wohl Böh­men wie Dä­ne­mark in ein Va­sal­len­ver­hält­nis zu ihm tra­ten; die Chro­ni­ken be­rich­ten mit Ge­nug­tu­ung, wie bei der Os­ter­fei­er in Hal­ber­stadt der dä­ni­sche Kö­nig dem mit dem Dia­dem ge­schmück­ten Lo­thar als Le­hens- und Ge­folgs­mann das Schwert nachtrug. Auch in Ita­li­en ver­trat er das Reich wür­dig. Wäh­rend sei­ner Re­gie­rung kam das Zu­sam­men­wir­ken von Kai­ser und Papst, das die Theo­rie ver­lang­te, wie kaum je­mals sonst zu­stan­de. Al­ler­dings be­stand er nicht auf der Rück­ga­be des In­ve­sti­tur­rech­tes, ob­wohl er ein­sah, dass ohne dies Recht eine kraft­vol­le Re­gie­rung nicht mög­lich war, und es des­halb auch for­der­te; al­lein er gab nach, um im ein­zel­nen Fal­le doch selbst­herr­lich zu han­deln. So hielt er das Reichs­klos­ter Mon­te Cas­si­no fest, das der Papst an sich zie­hen woll­te, und setz­te durch, dass der Nor­man­nen­her­zog in Sü­dita­li­en nicht vom Papst al­lein, son­dern vom Papst und ihm ge­mein­sam be­lehnt wur­de. Vor­wer­fen konn­te man ihm, dass er die so­ge­nann­ten Mat­hil­di­schen Gü­ter, ein zer­streu­tes Ge­biet, das sich teil­wei­se mit dem heu­ti­gen To­s­ka­na deckt, vom Papst zu Le­hen nahm, wo­durch der Papst in die Lage kam, den Kai­ser als sei­nen Le­hens­mann zu be­zeich­nen. Er un­ter­ließ nicht, sich in ei­ner In­schrift im La­te­ran­pa­last, die er über dem Bil­de Lo­thars an­brin­gen ließ, da­mit zu brüs­ten. Lo­thar konn­te zu sei­ner Ent­schul­di­gung sa­gen, dass es nur zwei­er­lei gab, ent­we­der Nach­gie­big­keit des Kai­sers in ge­wis­sen Punk­ten, um da­durch Nach­gie­big­keit von sei­ten des Paps­tes zu er­han­deln, oder dau­ern­den Kampf. Per­sön­lich war Lo­thar tap­fer, meist glück­lich im Krie­ge, Fein­den und Be­sieg­ten ge­gen­über so grau­sam, so er­schre­ckend roh, wie es im Cha­rak­ter der Zeit lag, un­er­müd­lich tä­tig, ob­wohl er, als er Kö­nig wur­de, sech­zig Jah­re alt war. Schon krank be­schleu­nig­te der Zwei­und­sieb­zig­jäh­ri­ge sei­ne Rück­kehr aus Ita­li­en, um in der Hei­mat zu ster­ben; aber nur der Tote er­reich­te sie und wur­de in der von ihm ge­grün­de­ten Stifts­kir­che zu Lut­ter, seit­dem Kö­nigs­lut­ter, be­stat­tet. Ne­ben ihm ru­hen sei­ne ge­lieb­te Frau Ri­chen­za, die ihn im­mer be­glei­te­te, sein Schwie­ger­sohn, Her­zog Hein­rich der Stol­ze von Bay­ern, der sein sieg­rei­cher Mit­strei­ter in Ita­li­en ge­we­sen war, und sei­ne Toch­ter Ger­trud.

Gro­ße Macht emp­fahl da­mals nicht zur Kai­ser­wahl; die Fürs­ten sa­hen des­halb nach Lo­thars Tode von Hein­rich dem Stol­zen ab, der zu­gleich über Sach­sen und Bay­ern ge­bot, und wähl­ten Kon­rad von Stau­fen, den Bru­der des­sel­ben Fried­rich, der sich ge­gen Lo­thar nicht hat­te durch­set­zen kön­nen. Um sei­nes Geg­ners Macht zu min­dern, nahm ihm Kon­rad das Her­zog­tum Bay­ern und gab es sei­nem Halb­bru­der Leo­pold, dem Sohn des Mark­gra­fen von Ös­ter­reich, den sei­ne Mut­ter Ag­nes, die Toch­ter Hein­richs IV., nach dem Tode ih­res ers­ten Man­nes ge­hei­ra­tet hat­te. Nach dem frü­hen Tode Hein­richs des Stol­zen er­neu­er­te Kon­rad den Ver­such, Wel­fen und Stau­fer durch eine Hei­rat zu ver­söh­nen, in­dem er die Wit­we Ger­trud, die be­rühm­te Säch­sin, wie die Chro­ni­ken der Zeit sie nen­nen, mit sei­nem Halb­bru­der Hein­rich ver­hei­ra­te­te. Sie starb schon im fol­gen­den Jah­re an ei­ner schwe­ren Ge­burt und hin­ter­ließ ihr Erbe ih­rem Sohn aus ers­ter Ehe, der wie sein Va­ter Hein­rich hieß und spä­ter der Löwe ge­nannt wur­de.

Kon­rad III. war so­wohl an Lie­bens­wür­dig­keit wie an Er­folg­lo­sig­keit dem frän­ki­schen Kö­nig Kon­rad I. ähn­lich, und auch dar­in, dass er hoch­her­zig ge­nug war, mit Über­ge­hung sei­nes ei­ge­nen, noch im kind­li­chen Al­ter ste­hen­den Soh­nes sei­nen be­reits be­währ­ten Nef­fen, Fried­rich, Her­zog von Schwa­ben, zur Nach­fol­ge zu emp­feh­len. Fried­rich I., der in Ita­li­en, wo seit der Zeit des Ar­mi­ni­us das blon­de Ge­lock der Ger­ma­nen ge­liebt wur­de, den Bein­amen Bar­ba­ros­sa er­hielt, ist ein Sym­bol der Kai­ser­zeit ge­wor­den, ei­ner, des­sen Name für alle steht, viel­leicht des­halb, weil der Mit­tags­hö­he sei­ner Re­gie­rung so bald der Ab­sturz folg­te. Wie die ers­ten Sa­lier wa­ren die Stau­fer ein her­ri­sches Ge­schlecht, streng ge­gen an­de­re und streng ge­gen sich im Er­fas­sen ih­rer kai­ser­li­chen Pf­licht. Die Mög­lich­keit, dass das Reich eine Erb­mon­ar­chie wer­de, in den Au­gen der Fürs­ten und des Paps­tes eine große Ge­fahr, brach­ten sie der Ver­wirk­li­chung nah. Karl den Gro­ßen und Otto den Gro­ßen hat­te Fried­rich I. als Vor­bil­der stets vor Au­gen; was ihn per­sön­lich von ih­nen un­ter­schied, war sei­ne wach­sa­me Selbst­zucht an Stel­le ih­res brei­te­ren, arg­lo­se­ren Sich­ge­hen­las­sens. Fried­rich hat­te nicht den ho­hen Wuchs der Sa­lier, er war nur mit­tel­groß, aber sei­ne Hal­tung war so kö­nig­lich, dass er trotz­dem durch sei­ne Er­schei­nung im­po­nier­te. Das Im­pe­ra­to­ri­sche sei­ner Ge­sin­nung äu­ßer­te sich in sei­nen Mie­nen, die im­mer das Be­wusst­sein der Grö­ße sei­ner Auf­ga­be wi­der­spie­gel­ten. Es mach­te großen Ein­druck, dass er nach der Sal­bung und Krö­nung in Aa­chen, als ei­ner sei­ner Dienst­man­nen, der we­gen ei­nes schwe­ren Ver­bre­chens in Un­gna­de ge­fal­len war, sich ihm zu Fü­ßen warf in der Mei­nung, in die­sem Au­gen­blick auf Ver­zei­hung rech­nen zu kön­nen, ihn ab­wies mit der Be­grün­dung, nicht aus per­sön­li­cher Ab­nei­gung, son­dern um der Ge­rech­tig­keit wil­len sei der Schul­di­ge von sei­ner Gna­de aus­ge­schlos­sen und müs­se es blei­ben; da­mit schi­en er an­zu­deu­ten, dass er sich mehr von der Ge­rech­tig­keit als von der Gna­de wol­le lei­ten las­sen. Stren­ge Beo­b­ach­tung des Rech­tes hat er sich wäh­rend sei­ner gan­zen Re­gie­rung an­ge­le­gen sein las­sen.

Sei­ne ers­te Sor­ge ließ es Fried­rich sein, die Spal­tung im Rei­che, die sich im Ge­gen­satz der Stau­fer und Wel­fen aus­drück­te, zu über­win­den. War er doch im Hin­blick dar­auf ge­wählt wor­den, dass er aus der Ehe ei­nes Stau­fers mit ei­ner Wel­fin stamm­te – sei­ne Mut­ter war Ju­dith, Toch­ter Her­zog Hein­richs des Schwar­zen von Bay­ern – so­dass man sag­te, er kön­ne wie ein Eck­stein die Kluft zwi­schen den zwei Häu­sern schlie­ßen. In groß­ar­ti­ger Wei­se führ­te er die Ver­söh­nung da­durch her­bei, dass er sei­nem um sie­ben Jah­re jün­ge­ren Vet­ter Hein­rich, dem Her­zog von Sach­sen, das Her­zog­tum Bay­ern wie­der­gab. Das war des­halb schwie­rig, weil Bay­ern zu­vor dem Mark­gra­fen Hein­rich Ja­so­mir­gott von Ös­ter­reich wie­der ab­ge­nom­men wer­den muss­te, der Fried­richs Halb­bru­der war und kei­nen An­lass zu ir­gend­ei­ner Kla­ge ge­ge­ben hat­te. Nach um­ständ­li­chen Ver­hand­lun­gen glück­te es dem Kö­nig, den Be­sitz­wech­sel ohne Er­re­gung von Feind­se­lig­kei­ten zu voll­zie­hen, in­dem er einen Teil von Bay­ern ab­trenn­te und mit Ös­ter­reich ver­ei­nig­te und die bis­he­ri­ge Mark­graf­schaft zum Her­zog­tum Ös­ter­reich er­hob. Vor der Stadt Re­gens­burg fand im Sep­tem­ber 1157 die in der Fol­ge so be­deu­tungs­vol­le Hand­lung statt: Hein­rich Ja­so­mir­gott ver­zich­te­te auf Bay­ern, in­dem er dem Kai­ser sie­ben Fah­nen übergab, die der Kai­ser sei­nem Vet­ter Hein­rich über­reich­te; von die­sen gab Hein­rich zwei, die die Ost­mark be­deu­te­ten, dem Kai­ser zu­rück, der sie nun­mehr sei­nem Halb­bru­der gab als Zei­chen der Be­leh­nung, nach­dem er die Ost­mark mit den üb­ri­gen ös­ter­rei­chi­schen Graf­schaf­ten zu ei­nem Her­zog­tum Ös­ter­reich zu­sam­men­ge­schlos­sen hat­te. Eine be­son­de­re Be­güns­ti­gung war es, dass Hein­rich Ja­so­mir­gotts Frau an der Be­leh­nung teil­nahm, da­mit die Erb­fol­ge auch in weib­li­cher Li­nie Gel­tung habe. Fried­rich hat­te be­wusst einen Feind, sei­nen Vet­ter Hein­rich, zu ei­nem sehr mäch­ti­gen Man­ne ge­macht, in­dem er dar­auf rech­ne­te, einen mäch­ti­gen und dank­ba­ren Freund zu ge­win­nen. Der groß­mü­ti­ge Ge­dan­ke war klug, wenn der Her­zog von Bay­ern und Schwa­ben sei­ne Macht für den Kai­ser ein­setz­te. Dann stand die ge­sam­te Macht des ge­ei­nig­ten Deutsch­land dem Kai­ser zur Ver­fü­gung.

Die zwei­te schwe­re Auf­ga­be, die den jun­gen Kö­nig er­war­te­te, war das Ver­hält­nis zum Papst und zu Ita­li­en zu ord­nen. Wie er das Ver­hält­nis zum Papst auf­fass­te, zeig­te er da­durch, dass er ge­gen den Wil­len des Paps­tes auf der Ein­set­zung des Bi­schofs Wich­mann von Zeitz zum Erz­bi­schof von Mag­de­burg be­stand und sie durch­setz­te.

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