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3. Der Nachklang
ОглавлениеIm Rückblick zeigte sich, wie sehr das mit dem Kindsein beginnende und im Greisenalter ausmündende joachitische Modell in der neuzeitlichen Literatur- und Geistesgeschichte nachwirkte. Das bestätigte Hans Urs von Balthasar in seinem Frühwerk „Prometheus“, das thematisch dem Reich des Kindes, des Jünglings und des Mannes nachgeht53. Dabei hatte schon Lessing in seiner „Erziehung des Menschengeschlechts“ die Erinnerung an jene „Schwärmer des dreizehnten und vierzehnten Jahrhunderts“ wachgerufen, die einen Strahl des von Joachim beschworenen „neuen ewigen Evangeliums“ aufgefangen hatten (§ 87). Nach Balthasar wird im großen Konzert der neueren Geistesgeschichte dieselbe Musik vom Kind, vom Jüngling und vom Mann „getanzt“, wobei er das Kind Novalis, den Jüngling Hölderlin und den Mann Schiller zuordnet.
Für Novalis erfaßt der „frische Blick des Kindes“ – wie der des von Genien begrüßten Kindes in Runges „Morgen“ – mehr als das System; denn ihm erscheint alles als Geist54. Im Sammelpunkt des Ich konvergiert das von diesem Kindesblick Aufgefangene zur alles in sich einbegreifenden Einheit. Das „Ich und Du“ wird zum „Ich im Du“ und dieses zum „Ich als Du“ (Schreier)55. Diese Koinzidenz ereignet sich im Traum; denn „ein Gott ist der Mensch, wenn er träumt, ein Bettler, wenn er nachdenkt“ (Hölderlin). Im Traum ereignet sich die Aufhebung der alles auseinanderlegenden Zeit und damit die Vorwegnahme des alles umfangenden Ganzen. Doch gibt es nicht nur den Traum, sondern auch ein Wissen von alledem in Gestalt der als Kind vor Gott spielenden Weisheit (Spr 8,30), die sich nach jüdischer Überlieferung zu den von ihr Erwählten herabläßt, um sie zu „Gottesfreunden und Propheten“ heranzubilden (Wsh 7,36)56.
Eine Schicksalsfügung gab Friedrich von Hardenbergs frühvollendeter Braut den Namen Sophie, die er aufgrund eines visionären Erlebnisses an ihrem Grab zu einem Christussymbol – „Christus und Sophie“ – stilisierte57. Das führt ihn zur Abkehr von der Tagwelt der Rationalität und zur „Wende“ nach abwärts in die geheimnisvolle Traumwelt der Nacht, die er in seinem Romanfragment „Heinrich von Ofterdingen“ durchmißt und in seinen „Hymnen an die Nacht“ ekstatisch besingt58. Im Roman findet Heinrich im Symbol der blauen Blume den gesuchten Inbegriff der, wie die fragmentarische Fortführung versichert, „wahren Weltgeschichte“ und damit jenes Ziel jenseits der „Zahlen und Figuren“, von dem es heißt:
Dann fliegt vor einem geheimen Wort
das ganze verkehrte Wesen fort.
In dem von Hölderlin verkörperten Reich des Jünglings wiederholt sich zunächst das von Novalis erlittene Lebensdrama. Wie Sophie stirbt im „Hyperion“ auch Diotima. Und auch für sie gibt es, wenngleich keine Auferstehung, so doch eine Wiederkehr am „schönsten Mittag“, den der bis zu Nietzsche fortstrahlende Schluß des Romans beschreibt59. Auf die verzweifelte Frage des Titelhelden „wo bist du, o wo bist du?“ antwortet eine geheimnisvolle Stimme: „Bei den Deinen, bei den Meinen, die der irre Menschengeist mißkennt“. Und diese Antwort schlägt sich dann im Schlußwort des Ganzen nieder:
Es scheiden und kehren im Herzen die Adern
und einiges, ewiges, glühendes Leben ist alles60.
Die Welt ist in dieser Sicht ein einziger Triumphzug, auf dem die Natur ihren ewigen Sieg über alle Verderbnis feiert und auf dem das Leben den Tod in goldenen Ketten mit sich führt61. Gleichzeitig sträubt sich der Jüngling gegen die Kette, die das Schicksal mit dem unerbittlichen Gesetz, nie ganz der Andere sein zu können, auferlegt, und auch dies mit einer Ausstrahlung bis auf Joseph Bernhart, der diese Frage in langer Nacht bedachte und sich schließlich sagen mußte: „nein!“62. Nach der durch Diotimas Tod symbolisierten Entzweiung kehrt die Frage nach der Vereinbarkeit auf höchster und jetzt christologischer Ebene wieder. In der um die Unvergleichlichkeit Christi ringenden Hymne „Der Einzige“ hindert den Dichter zwar eine Scham, Jesus den „weltlichen Männern“ nach Art der antiken Heilbringer wie Herakles oder Dionysos zu vergleichen; und dennoch hält er noch immer wie in seiner naturmystischen Frühzeit an deren göttlicher Herkunft fest63. Schließlich dringt er im Blick auf den Tod Jesu aber doch zur Einsicht in dessen unvergleichliche Lebensleistung durch. Obwohl er in der Patmos-Hymne gesteht, „des Himmels Herrn“ einmal „im Zorne sichtbar“ gesehen zu haben, weiß er, daß in jener Stunde des Gastmahls
ruhig ahnend in der großen Seele den Tod
Aussprach der Herr, und die letzte Liebe, denn nie genug
Hatt’ er von der Güte zu sagen64.
Wenn er dem hinzufügt: „Sein Licht war Tod“, gibt er damit zu verstehen, daß das „Feuer“, das Jesus (nach Lk 12,49) in seiner Verkündigung und Wundertätigkeit auf die Erde geworfen hatte, seine äußerste Helligkeit in seinem Tod erlangte, mit dem er seine Proklamation des bedingungslos liebenden Gottes und seiner Hingabe an ihn den „äußersten“ Ausdruck verlieh (Joh 13,1). Deshalb hätte auch die Umkehrung des Hölderlinwortes gegolten: Sein Tod war Licht.
Ans Ziel gelangt das joachitische Drei-Reiche-Modell in Schiller, dem Repräsentanten des „Reiches des Mannes“. War der vom Chaos bedrohte und zuletzt in ihm versinkende Hölderlin der Dichter einer vorweggenommenen Romantik, so Schiller der Dichter der auf klare Abgrenzungen und Proportionen achtenden Klassik. Das eine bekundet sich in dem von Dorothee Sölle aufgenommenen Vers des Reiterlieds aus „Wallensteins Lager“: „Da tritt kein andrer für ihn ein. Auf sich selber steht er da ganz allein“65. Das andere besagt das Begriffspaar „Anmut und Würde“. Wenn beides in einer Person geeint ist, hat die Menschheit darin ihren vollendeten Ausdruck gefunden66. Dasselbe gilt von dem Vers aus seinem Gedicht „Die Freundschaft“, den Hegel am Schluß seiner „Phänomenologie des Geistes“ in die von ihm umgeformte Fassung brachte:
Aus dem Kelche dieses Geisterreiches
schäumt ihm seine Unendlichkeit67.
Daß sich auch darin ein für den Klassiker bezeichnender Vorbehalt verbirgt, zeigt das Gedicht „Das Bildnis von Sais“, das zwar nicht die Suche nach Wahrheit verwirft, wohl aber den Versuch, ihrer ansichtig zu werden68. Auf derselben Linie liegt die dem Gedicht „Der Taucher“ zugrundeliegende Warnung, das Schicksal herauszufordern, die, zum Vorsehungsmotiv überhöht, auch aus dem „Gang zum Eisenhammer“ spricht. Eine ungleich bedeutsamere Überhöhung erfuhr Schillers ursprünglich der Freiheit gewidmete Ode „An die Freude“, als sie Beethoven dem Schlußsatz seiner Neunten Sinfonie zugrundelegte69. Was immer Schiller unter dem „Vater überm Sternenzelt“ verstand, wurde in Beethovens Vertonung zu einem Bekenntnis zu dem „Gott Jesu Christi“ (Pascal), der durch das gewaltige „und der Cherub steht vor Gott“ und das komplementäre „ihr stürzt nieder, Millionen“ von allen gängigen Gottesvorstellungen abgehoben und in seiner Unvergleichlichkeit herausgestellt wird. Hier trat für den, der im Reiterlied aus „Wallensteins Lager“ noch auf seiner Unvertretbarkeit bestanden hatte, ein anderer ein, um die Sache mit Gott mit ihm zusammen auszutragen. Auf dieser Höhe der Mannesreife verblaßte dann allerdings das Motiv der Kindschaft, von dem die Drei-Reiche-Lehre ausgegangen war. Im Bann der alles verzehrenden Hegelschen Dialektik blieb für sie auch denkerisch kein Raum.
Inzwischen verfiel der von der idealistisch-ideologischen Engführung ausgehende Denkzwang, und dies zuletzt wohl infolge der – freilich ohne Wissen um eine überzeugende Alternative geführten – Enthellenisierungsdebatte. Sie zielt, mit ihrem Wortführer Claude Tresmontant gesprochen, auf den Bruch mit der hellenistischen Wahrheitssuche im Horizont der alles in sich versammelnden Idee im Wesen (eidos) der Dinge und im Menschen als „Exemplar“ (Heinzmann) und auf den Versuch der Wiedergewinnung der biblischen Wahrheitsfindung im Lebenswerk und der Person des Offenbarers70. Sofern der zuvor bestehende Denkzwang, vor allem auch im Gefolge des Zusammenbruchs seiner letzten Bastion in Gestalt der marxistischen Ideologie, vom heutigen Menschen wich und nicht in postmoderner Beliebigkeit und „schwachem Denken“ (Vattimo) endete, entstand die in dieser Form seit langem nicht mehr gegebene Chance einer Wieder- und Neuentdeckung des Motivs. Ihr stehen jedoch zwei gravierende Hindernisse im Weg. Zunächst das Fehlen eines innovatorischen Impulses, der zur Neuentdeckung gedrängt hätte. Sodann, und nicht minder gravierend, die kritisch-depressive Selbsteinschätzung des heutigen Menschen, der sich am wenigsten eine Erhebung über die Eindimensionalität seiner Daseinsverfassung zutraut. Sie muß im Blick auf die Gegebenheiten und Erfordernisse der gegenwärtigen Stunde überwunden werden, wenn das Motiv im Bewußtsein der Zeit wieder Wurzeln schlagen und Früchte – insbesondere die Frucht einer Neuentdeckung – tragen soll.
Zu den Gegebenheiten gehören in erster Linie die diese Hoffnung bedrohenden desintegrativen Faktoren der heutigen Lebenswelt, und unter ihnen in erster Linie der alles zur Eindimensionalität verflachende Reduktionismus, der signifikante Verfall der Solidarität, der die tradierten Wertvorstellungen untergrabende Hedonismus und die alles überschattende Lebensangst. Dem steht jedoch die vielfach bestätigte Signatur der Gegenwart entgegen, die diese als die Zeit der sich Zug um Zug realisierenden Utopien erweist. Grundimpuls dieser Entwicklung ist, wie Karl Löwith schon aufgrund ihrer ersten Anzeichen nachwies, der von ihm als säkularisierte Hoffnung begriffene Fortschritt, der als solcher dazu tendiert, zum Selbstzweck erhoben und deshalb um seiner selbst willen angestrebt zu werden, so daß er Gefahr läuft, zusammen mit seinen Hervorbringungen außer Kontrolle zu geraten. Wenn das vermieden werden soll, muß der Mensch der Gegenwart lernen, sich im Gegenzug zu seiner depressiven Selbsteinschätzung mit Ortega y Gasset als das utopische Wesen zu entdecken, um so den Erfordernissen dieser überaus dynamischen Stunde gerecht zu werden71. Dazu kann ihm schon seine atheistische, erst recht aber seine christliche Sinndeutung verhelfen.
Die atheistische, die Sigmund Freud in seinem Essay „Das Unbehagen in der Kultur“ entwarf, geht von dem von Nietzsche proklamierten „Tod Gottes“ aus, durch den die ursprünglich vom Menschen in einem Exzeß von Selbstverschwendung an Gott abgetretenen Attribute frei geworden sind und jetzt wieder an den Menschen zurückfallen. Das aber geschieht nach Freud durch die Errungenschaften der modernen Hochtechnik72. In aktualisierter Form ausgedrückt gewann der Mensch durch die Raumfahrt einen Anteil an göttlicher Allgegenwart, durch die Medientechnik einen Anteil an göttlicher Allwissenheit und durch die Evolutionstechnik sogar an göttlichem Schöpfertum. Mehr noch: seitdem er lernte, in seine eigene Evolution einzugreifen, wurde er geradezu zum Schöpfer seiner selbst. Gestützt auf diese technischen Prothesen, wuchs er, mit der ironischen Bezeichnung Freuds gesprochen, zur skurrilen Figur eines „Prothesengottes“ empor. Das aber hatte Nietzsche in seiner Lehre von den drei Verwandlungen vorweggenommen, als deren Ziel er das Weltenkind bezeichnete73.
Als Ziel des beim Aufstieg vom Kamel zum Löwen und von diesem zum Kind zu bewältigenden Reifungsprozesses spiegelt sich im Weltenkind die Figur des Gotteskindes, das gleichfalls als Aufstiegsziel begriffen werden muß74. Damit kommt auch schon die christliche Sinndeutung in Sicht. Die entscheidende Differenz besteht im Modus des Zustandekommens. Während der Aufstieg bei Nietzsche das Ergebnis eines anonymen Willens ist, hat die Gotteskindschaft als reine Gewährung der sich des Menschen „von oben“ annehmenden Liebe (Goethe) zu gelten75. Sie ist, theologisch gesehen, die Frucht der Selbstübereignung Jesu, von dem Johannes Chrysostomus, lange vor Wrede, erklärte, das Wunderbarste bestehe darin, daß der Sohn des ewigen Gottes Menschensohn wurde, „um dich zum Gottessohn zu machen“76. Deshalb ist alles daran gelegen, dieses höchste Werdeziel dem sich zur Eindimensionalität verflachenden Menschen der Gegenwart auf ebenso überzeugende wie suggestive Weise vor Augen zu stellen. Denn in einer von einem weltweiten Terrorismus und nach der Prognose Samuel Huntingtons77 vom „Clash“ der Kulturen und Religionen bedrohten Zeit ist es mit bloßen Ordnungsmodellen nach Art des Küngschen „Weltethos“, so sinnvoll sie sind, nicht getan.
Noch alarmierender ist das auffällige Nachlassen der kulturellen Gestaltungskräfte und Energien. Während der utopische Gang des Zeitgeschehens buchstäblich die Sterne der größten Traumziele vom Himmel holte, entgleiten immer größere Bereiche dem beherrschenden, gestaltenden und ordnenden Zugriff. Das tradierte und unablässig eingeschärfte Ethos verlor seine regulierende Kraft. Staat und Kirchen sind längst nicht mehr die alles bestimmenden „Ordnungsmächte“. Politische Pressionen und zerstrittene Regulierungskräfte hemmen den wissenschaftlichen und kulturellen Fortschritt. Der zunehmend in Medienabhängigkeit geratene Mensch läuft Gefahr, einer wachsenden Selbstentfremdung zu verfallen. Gleichzeitig gewinnen die dem gestalterischen Zugriff entgleitenden und von diesem zudem als Abraum abgestoßenen Bereiche an Eigengewicht. Was die Enthellenisierungsdebatte im Feld der theologischen Vernunft betrieb, wiederholt sich somit im menschlichen und zivilisatorischen.
Was es mit dem vom Zivilisationsprozeß78 übergangenen und als „Abraum“ abgestoßenen Bereich auf sich hat, gab schon Heinrich von Kleist mit der auf dem Höhepunkt seiner Lebenskrise verfaßten Studie „Über das Marionettentheater“ zu verstehen, in der er die Wiedergewinnung der durch die Reflexion verlorenen Naivität nach einer – als Durchgang „durch ein Unendliches“ verstandenen – „Reise um die Welt“ in Aussicht stellte79. Plastisch verdeutlichte das Hans Erich Nossack in seinem Hauptwerk „Nach dem letzten Aufstand“ am Fall des wie Kleist im Selbstmord endenden Dichters Cesare Pavese, den er, das Todesurteil in der Tasche, die Reise um die Welt durchmessen sieht, um der Dinge so, wie sie vor ihrer begrifflichen Bestimmung waren, ansichtig zu werden80.
Was sich dann zeigt, vergegenwärtigt das Gedicht „Schuttablage“ von Günter Eich, das von der „Trauer der Welt“ ergriffen, einen Blick auf den Abraum wirft und dort einer unerwarteten Inschrift ansichtig wird:
Wo sich verwischt die goldene Tassenschrift
im Schnörkel von Blume und Trauben,
wird mir lesbar,– o wie es mich trifft:
Liebe, Hoffnung und Glauben.
Ach, wer fügte zu bitterem Scherz
so die Scherben zusammen?
Durch die Emaille wie durch ein Herz
wachsen die Brennesselflammen81.
Mitten in der von Unkraut überwachsenen Schuttablage und damit an der Kehrseite der ideell und technisch verwalteten Welt kommt hier, ebenso unvermutet wie stigmatisierend, das Dreigestirn der göttlichen Tugenden und damit die Signatur der Gotteskindschaft zum Vorschein. Der sich dem kategorialen und operationalen Zugriff entziehende Rest der Welt wird zum Fundort von Spuren, die auf ihre höchsten Möglichkeiten verweisen.
Diese Möglichkeiten dürfen nicht ungenützt bleiben. Das ist der Ruf einer Zeit, die im Blick auf die bestehende conditio humana ebenso durch ein Maximum an Können wie an Selbstvergessenheit und Identitätsnot gekennzeichnet ist. Wenn der heutige Mensch nicht auf die ihm von der Verfallszivilisation suggerierten aktivistischen und hedonistischen Scheinziele hereinfallen und nicht im Gefolge seiner Medienabhängigkeit zu einer Metapher seiner selbst herabsinken soll, bedarf er eines Leitbilds, in dem ihm gleicherweise das Optimum seines Seinkönnens wie das seines Seinsollens vor Augen tritt. Doch während er danach Ausschau hält und in dem ihm entgegenhallenden Stimmengewirr nach dem gültigen Stichwort sucht, wird ihm ebenso vom Rand seiner Welt wie in der Tiefe seines Herzens die Antwort zugesprochen. Im ersten Fall durch das ihm in der Kehrseite seiner Welt entgegentretende Dreigestirn, im zweiten Fall durch den Aufruf zur Selbstaneignung, der nach Nikolaus von Kues in seiner Herzenstiefe an ihn ergeht. Es ist die Antwort, zu der er von sich aus niemals finden könnte und die doch seiner tiefsten Sehnsucht entspricht. Sie lautet: Gotteskindschaft.