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2.7 Die Entwicklungen im 16. und 17. Jahrhundert

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Der Augsburger Religionsfrieden von 1555 und der den Dreißigjährigen Krieg abschließende Westfälische Friede von 1648 hielten u.a. fest, dass es keine Reichskirche mehr gab, sondern auf deren Territorium verschiedene Kirchen mit eigenem BekenntnisBekenntnis, d.h. dem des Fürsten. Zunächst waren das nur „lutherische“ und „katholische“, später auch „reformierte“ Kirchen. Weitere in dieser Zeit entstandene Glaubensgemeinschaften waren nicht geduldet.

In England wurde die von Rom unabhängige Church of England, die ,Kirche von England‘, und damit die Anglikanische Kirche gegründet. Auf dem Kontinent waren die Altgläubigen [→ Römisch-katholische Kirche] herausgefordert, ihre Identität auf dem KonzilKonzil / Konziliarismus zu Trient (1545–1563) neu zu begründen. Dieses Konzil mit seinen Entscheidungen bildete eine, im konfessionellen Sinn, „katholische“ Identität aus. Unter diesem Gesichtspunkt ist auch die Römisch-katholische Kirche eine aus der Reformation hervorgegangene Kirche.

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