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Förderung interkultureller Kompetenz

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Wie die Befragung bestätigt hat, haben einige ausländische Fachkräfte aufgrund eines fehlenden Wissens über die deutsche Kultur Probleme mit dem Akkulturationsprozess. Als Vorbereitung für den Akkulturationsprozess dieser Fachkräfte empfiehlt die Verfasserin die Teilnahme an einem kulturspezifischen interkulturellen Training für Deutschland. Dieses kann deutsche Kulturstandards sowie do and don’ts vermitteln. Der Einsatz Interkultureller Trainings dient der Förderung der interkulturellen Handlungskompetenz und somit auch des Handlungserfolges. Ziel sind die Entwicklung der kognitiven, affektiven und behavioralen Komponenten dieser Kompetenz, die Wissensvermittlung über fremdkulturelle Orientierungssysteme oder Verhaltensmuster sowie die Stärkung der Fähigkeit zur emotionalen Selbstkontrolle im Umgang mit Menschen anderer Kulturen (Thomas et al., 2003, S. 181 ff.).

Die Fachkräfte können auf diese Weise erfahren, auf welchen Werten und Einstellungen das Handeln der Deutschen basiert und dadurch angemessene Verhaltensweisen entwickeln, auf die sie bei der Interaktion mit den Deutschen zurückgreifen können. Interkulturelles Lernen ist die Lerntätigkeit, bei der es zur Entwicklung von Kompetenzen kommt, die zur Verbesserung des Umganges mit Menschen aus anderen Kulturen (Kinast, 1998, S. 11) beitragen. Diese Aussage lässt erkennen, dass Integration keine Einbahnstraße ist. Im besten Fall hat sich im Unternehmen eine Willkommenskultur etabliert, die das interkulturelle Lernen der gesamten Belegschaft als selbstverständlich erachtet. Zu bedenken ist die Einführung von ebenfalls regelmäßig stattfindenden speziellen Trainings für die deutschen Mitarbeiter zur allgemeinen interkulturellen Sensibilisierung. Diese Kombination verschiedener interkultureller Trainings könnte im Unternehmen zu einem verbesserten Umgang mit Dissonanz-Erfahrungen (Kammhuber, 2000, S. 51) führen.

Anmerkung 1: Aus Gründen der Lesbarkeit wurde im Text dieser Master-Thesis die männliche Form gewählt, nichtsdestoweniger beziehen sich die Angaben auf Angehörige aller Geschlechter.

Coaching und Change im Blickpunkt. Band II

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