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Horus Aha (ca. 3032–3000 v. Chr.)

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Durch die Siege seines Vaters Narmer kann Aha als zweiter Ägypter über ein geeintes Reich regieren. Die Tradition schreibt ihm dabei auch die Einführung einiger Neuerungen zu, die eigentlich Verdienste des Narmers gewesen sind, z.B. soll die Stadt Inebu-hedj, das spätere Memphis, an der Deltaspitze, wo bereits Narmer einen Palast hat errichten lassen und die er zum Hauptsitz der Verwaltung gemacht hat, eine Gründung des Aha sein. Von hier aus werden von beiden Landesteilen Steuern eingezogen. Eine ständige Residenz gibt es zu dieser Zeit noch nicht. Der König reist mit einem Teil seines Hofstaats (Horusgeleit) durch sein Land, treibt Steuern ein und spricht Recht. Er besitzt Pfalzen in den bedeutendsten Städten, wie etwa in Hierakonpolis, Naqada, Thinis/Abydos, Memphis oder Buto. An vielen dieser Orte sind Söhne des Königs als Verwalter eingesetzt, die auch dort bestattet werden. Beamte sind damals enge Verwandte des Königs, eine Tradition, die noch lange anhalten soll.

Unter Aha führt Ägypten Handel mit dem Libanon und erhält von dort insbesondere Zedernholz, das u.a. für den Schiffsbau benötigt wird. Die politische Situation scheint ruhig gewesen zu sein, denn als einziges kriegerisches Ereignis aus seiner Regierung ist ein Feldzug nach Nubien bekannt.

Ahas bedeutendere Gemahlin heißt Neith-hotep, doch scheint eine weniger prominente Frau namens Chened-Hapi die Mutter seines Nachfolgers Djer gewesen zu sein.

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