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„Remsberg!“, quakte es aus dem kleinen Empfänger.

Der Tanzlokalbesitzer stolperte den Karrenweg entlang, sein Herz schlug hart gegen die Rippen. Er keuchte vor Angst.

Ab und zu wandte sich Remsberg furchtsam um. Der Wald war dicht und unheimlich. Die Büsche schienen nach ihm greifen zu wollen. Remsberg schleppte eine Reisetasche mit sich. Darin befanden sich seine dreißigtausend und die restlichen hundertzwanzigtausend Dollar.

„He, Remsberg!“, rief die Stimme. Der Gangster hatte vorhin verlangt, Remsberg sollte den Empfänger an sich nehmen und den Weg zu Fuß fortsetzen.

„Es scheint irgendeine Panne gegeben zu haben“, sagte der Mann, der Remsberg bis hierher dirigiert hatte. Der Mann war zum ersten Mal unzufrieden.

Eine Panne? Was für eine Panne?, dachte Remsberg verwirrt. Er hatte doch alles so gemacht, wie es der Gangster von ihm verlangt hatte. Wie hatte es da eine Panne geben können?

„Das schmeckt mir nicht“, sagte die Stimme ärgerlich. „Schmeckt mir ganz und gar nicht, Remsberg.“

„Was denn? Was, zum Teufel, ist denn los?, dachte Remsberg nervös. Er blieb stehen und drehte sich einmal um die eigene Achse. Beobachtete ihn der Sprecher? Remsberg sah nur Bäume und Sträucher.

„Der Mann, der Sie beschatten sollte, meldet sich nicht mehr“, klärte die Stimme Remsberg auf.

Remsberg erschrak.

„Das hat hoffentlich nichts zu bedeuten“, quakte der Empfänger. „Aber wenn es jetzt eine Panne geben sollte, legen wir Sie um, Remsberg. Verstanden?“

Was war daran nicht zu verstehen?

„Und jetzt legen Sie einen Zahn zu, damit wir das Geschäft endlich zum Abschluss bringen können. Ich hoffe, wir haben uns in Ihnen nicht getäuscht, Remsberg. Wenn Sie sich an die Bullen gewandt haben, kann Ihnen niemand mehr helfen. Darauf können Sie Gift nehmen.“

Schwitzend setzte Remsberg seinen Leidensweg fort.

Privatdetektiv Tony Cantrell Sammelband #4 - Fünf Krimis in einem Band

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