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Russische Spionage und Aktionen der Destabilisierung
Hat Putin die Zwangsumleitung des Ryanair-Flugs 4978 gutgeheißen?

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Am 23.5.2021 zwingt eine anonyme Bombenwarnung per E-Mail den Ryanair-Flug FR4978, der Athen mit Vilnius verbindet, zu einer Landung in Minsk. Trotz der bereits vorhandenen Informationen beschuldigt der schweizerische Staatssender RTS sofort den Präsidenten Aleksander Lukaschenko, »nach dieser Warnung persönlich einem Jagdflugzeug MiG-29 den Befehl erteilt zu haben, das Flugzeug abzufangen«[148], und zitiert dazu den weißrussischen Pressedienst. Das lässt sich nicht ohne Widerspruch hinnehmen: Der fragliche Pressedienst weist damals klar darauf hin, dass die Entscheidung, mit einem Jagdflugzeug zu intervenieren, erst getroffen wurde, nachdem der Pilot entschieden hatte, in Minsk zu landen.[149] Lukaschenko lässt anordnen, den Flughafen auf den Empfang des Ryanair-Fliegers vorzubereiten und den Flieger von einer Militärmaschine eskortieren zu lassen, gemäß den internationalen Statuten.[150] Der schweizerische Sender erschafft also ein verschwörungstheoretisches Narrativ (siehe Definition im 1. Kapitel).

Ausgehend von dem Postulat, dass der weißrussische Präsident bewusst die Initiative ergriffen hat, ein Linienflugzeug abzufangen und es mithilfe eines Jagdfliegers zum Landen zu zwingen, hat man darin eine »Spezialoperation«[151] von Präsident Lukaschenko gesehen. Eine Operation, die aufgrund ihrer Tragweite natürlich nur mit dem Segen von Wladimir Putin ausgeführt werden konnte.

Symptomatisch strahlt der französische Sender France 5 kurz hintereinander zwei Sendungen über den Vorfall aus, deren Titel jeweils den Namen Putin enthalten: »Wenn Putins Freund einen Linienflug kapert …« (24.5.) und »Der abgefangene Flieger: Kann Europa Putin ›zur Raison bringen‹?« (25.5.). Beide Sendungen wollen uns davon überzeugen, es handele sich um einen Fall von »Staats-Piraterie«, die ohne Wladimir Putins Einwilligung nicht hätte stattfinden können – ungeachtet der Tatsache, dass es streng genommen keinen Hinweis auf irgendeine Verwicklung Russlands gibt. Das Fehlen von Hinweisen hat selbstverständlich die Europäische Union nicht davon abgehalten, Sanktionen gegen Weißrussland[152] zu verhängen – und beizubehalten. Einige Länder verlangten auch Sanktionen gegen Russland[153], die teilweise verhängt wurden.[154]

In der Sendung vom 24.5. spricht Laure Mandeville vom Figaro von einem »Chaos der Spezialoperationen, die heutzutage von den Weißrussen im europäischen Luftraum durchgeführt werden, früher auch von Putin«[155]. Obwohl es zu diesem Zeitpunkt nichts gibt, was dies stützen würde, kreiert sie ein Szenario und behauptet, die weißrussischen Behörden hätten »den irischen Linienflug abfangen« wollen, und sie hätten auf persönlichen Befehl von Aleksander Lukaschenko eine MiG-29 »mit dem Ziel der Einschüchterung« entsandt, »um das Flugzeug zur Umkehr zu bewegen«[156]. In Wirklichkeit ist Flug FR4978 um 12:47 Uhr nach Minsk abgedreht, während die MiG-29 um 13:04 Uhr vom Luftwaffen-Stützpunkt Baranowitschi abgehoben hat. Sicherlich kommen die Informationen zu jenem Zeitpunkt aus Weißrussland, aber sie werden schnell durch die Aussagen der Passagiere bestätigt, ebenso vom Wortlaut des Gesprächs zwischen Flugzeug und Kontrollturm und schließlich vom Bericht der Internationalen Organisation für Zivilluftfahrt (ICAO). Wir kommen noch darauf zurück.

Weißrussland hat eine autoritäre Regierung, die ein leichtes Ziel für Vorwürfe aller Art, ob begründet oder nicht, darstellt. Aber das Spiel geht noch weiter, denn es soll – künstlich – eine Verbindung zu Russland hergestellt werden. Damit dies gelingt, schaffen die Experten von France 5 eine Wirklichkeit mithilfe ihrer Wahrnehmungen. Ausgehend von dem Prinzip, es handle sich bei Lukaschenko um einen autoritären Herrscher, unterstellt Frédéric Encel ihm die Entscheidung, »die Brechstange zu benutzen« und »einen Jagdbomber zum Abfangen des Linienflugs« zu schicken. Er postuliert, man habe es mit einem »Gewaltstreich« zu tun, »um die Europäische Union herauszufordern«. Dazu bedürfe es logischerweise, so folgert Encel, »der Unterstützung oder der Zusicherung einer Unterstützung von Wladimir Putin«[157]. Caroline Roux setzt noch einen drauf: »Man spricht von Weißrussland, aber eigentlich ist von Russland die Rede.«[158] Dennoch muss der Korrespondent der Zeitung Le Monde in Moskau, Benoît Vitkine, eingestehen – nach dem Motto: Einmal ist keinmal –, es gebe »nicht sonderlich viel«, was auf eine Beteiligung Russlands hindeute. Dies hindert Isabelle Mandraud nicht daran, drei Tage später in Le Monde die »dominante Position Russlands in dieser Sache«[159] zu beschwören.

Am 25.5. behauptet die Journalistin Anne Nivat in der Fernsehsendung »C à vous« (etwa »Sie sind an der Reihe«) auf France 5: »[Lukaschenko] wollte Wladimir Putin mit dieser Wahnsinnstat imponieren. Er wollte ihm zeigen, dass auch er fähig ist, die internationale Ordnung, das internationale Recht usw. zu verletzen.«[160] Aber sie stellt nach einigen Sekunden fest: »Das Ganze ist im Grunde ziemlich lästig für Putin.«[161] Da soll noch jemand durchblicken!

In Wirklichkeit gibt es keinerlei Fakten, die ihr diese Behauptungen erlauben würden. Denn wie die Zeitung Libération feststellt, ist Russland diese Affäre unangenehm.[162] Im Übrigen erscheint Russland zu keiner Phase dieses Zwischenfalls auf der Bildfläche. Was wäre das Ziel von Wladimir Putin? Neue Sanktionen gegen Russland auf sich zu ziehen?

Tatsächlich hat man es mit einer Zusammenstellung von Mutmaßungen zu tun, die zu Fakten erhoben werden. Im wahrsten Sinne eine Verschwörungstheorie.

Im Grunde dienen unsere Experten der Regierungspropaganda, die mit den Worten des Staatssekretärs für europäische Angelegenheiten, Clément Beaune, von einer »Staats-Piraterie«[163] spricht. Marie Mendras, eine Forscherin des staatlichen Forschungsinstituts CNRS und Professorin der Eliteuniversität Sciences Po, spricht von einem »unglaublichen Akt der Piraterie und Geiselnahme, der allen Flugpassagieren das Leben hätte kosten können«[164]. Der Berichterstatter Pierre Haski sieht darin einen Akt, der »sehr hoch einzuordnen ist, in der Rangliste der Verletzungen internationalen Rechts«, und den Lukaschenko in der Einschätzung begangen hätte, die Europäische Union bliebe untätig.[165] Der Sciences-Po-Hochschullehrer Patrick Martin-Genier erkennt sogar ein »in seiner Einheit gefährdetes« Europa![166]

Ihre Fantastereien gründen auf der Annahme, der Flieger sei absichtlich abgefangen worden, mit dem einzigen Ziel, Roman Protassewitsch zu verhaften,[167] einen rechtsextremen Oppositionspolitiker, der sich im Flieger befand. Der Vorsitzende von Ryanair[168] beschwört die Anwesenheit von zwei KGB-Agenten an Bord des Flugzeugs, um es umzulenken und den Oppositionspolitiker zu verhaften.[169] Tatsächlich weiß man nichts, aber die westliche Verschwörungstheorie ist in Gang gekommen.[170] Man wirft Griechenland vor, das Boarding der Agenten in Athen zugelassen zu haben.[171] Aber am 27.5. bekräftigt der griechische Premierminister Kyriakos Mitsotakis, aus einer »gründlichen Untersuchung« seiner Nachrichtendienste (EYP) gehe hervor, es gebe »überhaupt keinen Beweis (…) Überhaupt keinen, null!« von der Anwesenheit angeblicher weißrussischer Agenten »oder Agenten anderer Sicherheitsdienste« im Flugzeug.[172]

Tatsächlich zeigen die Überwachungsvideos des Minsker Flughafens, die direkt nach dem Vorfall verbreitet wurden, dass Protassewitsch das Flugzeug um 14:02 Uhr frei und allein verlässt,[173] um in den Shuttle-Bus zu steigen, der ihn zum Flughafen bringt. Alarmiert durch die Tweets (Twitternachrichten)[174] der weißrussischen Opposition[175] überprüft die Flughafen-Polizei um 14:56 Uhr seine Personalien – 50 Minuten nach Verlassen des Fliegers[176] und ohne das Eingreifen eines weiteren Passagiers oder irgendeines eingeschleusten »Geheimagenten«.

Was die Flugreisenden angeht, die nicht den Anschlussflug nach Vilnius genommen haben und von Benoît Vitkine zu KGB-Agenten deklariert wurden, so handelte es sich um drei weißrussische Staatsbürger, einen griechischen Staatsbürger und einen Passagier mit russischer Staatsangehörigkeit. Sie alle hatten einen Flug Athen-Vilnius-Minsk gebucht und blieben daher in Minsk. Ganz einfach.

Zwei Tage später, nachdem die meisten Unterlagen von der russischen und weißrussischen Opposition veröffentlicht worden waren, wiederholt Laure Mandeville ihre Anschuldigungen im Figaro und spricht von einer »bestürzenden Spezialoperation«, die »der Diktator Alexander Lukaschenko dirigiert hat, indem er ein Linienflugzeug gezwungen hat, über seinem Staatsgebiet umzudrehen«[177].

Um diese Theorie glaubhaft zu machen, muss man Roman Protassewitsch als einen demokratiebewegten unabhängigen Journalisten ausgeben. Aber ist er das wirklich?

Im Jahr 2020 hat die amerikanische NRO (Nichtregierungsorganisation) FOIA Research bereits eine aufschlussreiche Recherche zu ihm durchgeführt:[178] Es handelt sich um einen fanatischen Antikommunisten, Mitglied von mehreren Neonazigruppen, darunter des Kommandos PAGONIA, das während des Ukrainekonflikts aus weißrussischen Freiwilligen gebildet wurde. Im Jahr 2015 wurde er in der Ukraine vom amerikanischen Radiosender Radio Swoboda interviewt und gab zu, zusammen mit dem Kommando PATAGONIA[179], eingegliedert in das ASOW-Regiment, im Donbass gekämpft zu haben.[180] Er sei im März 2015 im Dorf Schirokino verwundet worden, was sein Vater bestätigt.[181] Im Juli 2015 ist er auf dem Titelblatt der ukrainischen Neonazi-Zeitschrift »Schwarze Sonne«[182] zu sehen. Er nimmt – bewaffnet – an einer Parade des ASOW-Regiments durch die Straßen von Mariupol teil. Im März 2017 ist er am Schwarzen Block der Neonazis während der Protestkundgebungen in Brest (Weißrussland) beteiligt.

Selbstverständlich vermeidet das Porträt, das die Radio-Télévision Suisse (RTS) von ihm zeichnet, tunlichst, die vielen Fotos seiner Facebook-Seite zu erwähnen, die von seinen Verbindungen zur Neonazi-Bewegung und dem ASOW-Regiment zeugen.[183] Ein Regiment, das sich immerhin vieler Kriegsverbrechen gegen die russischsprachige Zivilbevölkerung schuldig gemacht hat (Folterungen, Tötungen u. v. m.).[184] Aber für den schweizerischen Staatssender sind solcherlei Manipulationen nichts Ungewöhnliches, wie wir gesehen haben und im Weiteren sehen werden.

Am 17.1.2022 veröffentlicht die ICAO ihren Untersuchungsbericht[185]: Er gibt der Version recht, die Weißrussland seit dem 23.5.2021 vertreten hat, und bestätigt den Inhalt meiner Veröffentlichung zu dem Thema.[186] Es wird sehr deutlich, dass die MiG-29 erst eine gute Viertelstunde nach dem Abdrehen der Boeing in Richtung Minsk abgehoben hat und dass alles ohne Zwang geschah. Damit wurden die bereits am 23.5.2021 verfügbaren Informationen bestätigt. Die von den europäischen Politikern aus der Luft gegriffenen unehrlichen Szenarien hatten nichts mit der Realität zu tun: Weißrussland hat im Einklang mit den internationalen Regelungen reagiert. Folglich hatte die Einbeziehung Wladimir Putins in diese Affäre keinerlei Sinn.

Der Bericht hat bestätigt, dass der falsche Bombenalarm »willentlich falsch« war. Es heißt: »Die Untersuchungskommission war nicht in der Lage, diesen kriminellen Eingriff einem Individuum oder Staat zuzuschreiben.« Einige Punkte müssen noch geklärt werden, insbesondere was das Handeln des Krisenmanagements betrifft. Es ist aber klar ersichtlich, dass der weißrussische Präsident kein Linienflugzeug entführt hat und somit die angebliche Verwicklung Putins nur ein großer Schwindel war. Das hat den französischen Außenminister nicht davon abgehalten, am Folgetag der Veröffentlichung des Berichts zu bekräftigen:[187]

»Hieraus folgt, dass das weißrussische Regime die Entführung eines Zivilflugzeugs dirigiert hat, mit dem alleinigen Ziel, einen oppositionellen Journalisten zu verhaften.«

Kurzum, wenn man etwas nicht weiß, dann wird alles miteinander vermischt und frei erfunden. Man urteilt nicht nach den Fakten, sondern gemäß den Vorurteilen: Das ist die exakte Beschreibung einer Verschwörungstheorie.

Es wäre ein inakzeptables Verhalten, wenn ein Staat ein Flugzeug entführen würde, um einen darin befindlichen Oppositionellen festzuhalten. Aber seit dem Beginn der Affäre deutet keine einzige Tatsache darauf hin. Es wird, wie bei der RTS, mit einer den Umständen angepassten Ethik gearbeitet, um die Verbrechen und den Extremismus des Oppositionellen zu verdecken. Man stellt fest, dass hier die Münchner Charta[188] (eine 1971 unterzeichnete Berufsethik für Journalisten) nicht eingehalten wird,[189] was auf einen großen Mangel an journalistischer Professionalität und Rechtschaffenheit schließen lässt. Nicht überraschend für ein Medium, in dem zweifelhafte Praktiken und Korruption vorherrschen.[190] Wir kommen darauf zurück.

Es ist gut, Tyranneien anzugreifen. Das sollte aber wohlüberlegt und auf intelligente Art geschehen. An diesen Dingen mangelt es den hier erwähnten Handelnden. Sie sind ein gutes Beispiel für die gegenwärtige Tendenz, unsere Werte zu opfern, um politische Botschaften an den Mann zu bringen und politische Entscheidungen zu beeinflussen, die energisch und spektakulär wirken, aber gleichzeitig ineffizient und kontraproduktiv sind.

148

»La Biélorussie a arrêté un militant après avoir intercepté son avion«, RTS Info, 23.5.2021 (aktualisiert am 24.5.2021)

149

»ВВС и войска ПВО всегда готовы отразить любую угрозу в воздушном пространстве – Гурцевич«, Belta, 23.5.2021 (17:01) https://www.belta.by/society/view/vvs-i-vojska-pvo-vsegda-gotovy-otrazit-ljubuju-ugrozu-v-voz dushnom-prostranstve-gurtsevich-442589-2021/

150

»Команду принять в Минске ›заминированный‹ самолет Ryanair дал лично Лукашенко«, Belta, 23.5.2021 (14:38) (https://www.belta.by/president/view/komandu-prinjat-v-minske-zaminirovannyj-samolet-ryanair-dal-lichno-lukashenko-442580-2021/)

151

Laure Mandeville, »Avion détourné en Biélorussie: l’Europe a un gros problème sur son flanc est«, Le Figaro, 26.5.2021 (aktualisiert am 27.5.2021)

152

Alberto Nardelli, »EU Sanctions Russian Billionaire as U. S. Joins Action on Belarus«, Bloomberg, 21.6.2021

153

Ilya Zaslavskiy, »Why the EU should punish Russian ›Kremligarchs‹ for Ryanair hijacking«, euractiv.com, 3.6.2021

154

Alberto Nardelli, John Follain & Alexander Sazonov, »EU Sanctions Russian Billionaire as U. S. Joins Action on Belarus«, Bloomberg, 21.6.2021

155

Laure Mandeville in der Sendung »C dans l’air« vom 24.5.2021, »Quand l’ami de Poutine pirate un avion de ligne … #cdanslair 24.05.2020«, France 5/YouTube, 25.5.2021 (02’20’’)

156

https://youtu.be/-LfZt4ESJ44?t=235

157

Frédéric Encel in der Sendung »C dans l’air« (»Quand l’ami de Poutine pirate un avion de ligne … #cdanslair 24.05.2020«, France 5/YouTube, 25.5.2021) (11’30’’)

158

Caroline Roux in der Sendung »C dans l’air« (»Quand l’ami de Poutine pirate un avion de ligne … #cdanslair 24.05.2020«, France 5/YouTube, 25.5.2021) (24’13’’)

159

Isabelle Mandraud, »Avion détourné par la Biélorussie, sanctions de l’Union européenne: nos réponses à vos questions«, Le Monde, 28.5.2021

160

Anne Nivat in der Sendung »C à vous«, »Alexandre Loukachenko, l’autocrate biélorusse – C à Vous – 25/05/2021«, France 5/YouTube, 25.5.2021 (04’10’’)

161

Anne Nivat in der Sendung »C à vous«, »Alexandre Loukachenko, l’autocrate biélorusse – C à Vous – 25/05/2021«, France 5/YouTube, 25.5.2021 (04’25’’)

162

Léo Vidal-Giraud, »La Russie forcée de soutenir le Bélarus mais impuissante à le contrôler«, Libération, 27.5.2021

163

Robin Verner, »Avion détourné par le Bélarus: Clément Beaune dénonce ›une piraterie d’Etat‹«, BFM TV, 24.5.2021

164

Marie Mendras in der Sendung »C à vous«, »Alexandre Loukachenko, l’autocrate biélorusse – C à Vous – 25/05/2021«, France 5/YouTube, 25.5.2021 (04’50’’)

165

Pierre Haski in der Sendung »C dans l’air« vom 25.5.2021 (»Avion détourné: l’Europe peut-elle ›recadrer‹ Poutine? #cdanslair 25.05.2021«, France 5/YouTube, 26.5.2021) (02’20’’)

166

Patrick Martin-Genier in der Sendung »C dans l’air« vom 25.5.2021 »Avion détourné: l’Europe peut-elle ›recadrer‹ Poutine? #cdanslair 25.05.2021«, France 5/Youtube, 26.5.2021 (06’38’’)

167

»Le pouvoir biélorusse a détourné un avion de Ryanair afin de capturer un opposant«, La Montagne, 23.5.2021

168

https://youtu.be/-LfZt4ESJ44?t=965

169

Bill Bostock, »Belarus had KGB agents on the passenger plane that was diverted to arrest a dissident journalist, Ryanair CEO says«, Business Insider, 24.5.2021

170

»Les pressions s’accentuent sur la Biélorussie après le détournement d’un avion«, RTS.ch, 25.5.2021

171

Alexia Kefalas, »Grèce: les services secrets mis en cause pour n’avoir pas protégé Protassevitch«, lefigaro.fr, 25.5.2021

172

»Athènes dément la présence d’agents du KGB dans l’avion détourné par Minsk«, AFP/VOA, 27.5.2021

173

https://youtu.be/IF2DAEboPCE?t=1539

174

https://twitter.com/Tsihanouskaya/status/1396435123592179714

175

https://twitter.com/franakviacorka/status/1396429666374782981

176

https://youtu.be/IF2DAEboPCE?t=1672

177

Laure Mandeville, »Avion détourné en Biélorussie: l’Europe a un gros problème sur son flanc est«, Le Figaro, 26.5.2021 (aktualisiert am 27.5.2021)

178

https://www.foiaresearch.net/person/roman-protasevich

179

»Баец атраду ›Пагоня‹: У выпадку ўварваньня мы будзем першымі, хто кінецца бараніць Беларусь«, svaboda.org, 18.9.2015

180

pbs.twimg.com/media/E2UIHnIXsAAVSE7?format=jpg&name=large

181

twitter.com/Volod_Ishchenko/status/1397509726641008643

182

https://archive.ph/mYUOU

183

https://www.rts.ch/audio-podcast/2021/audio/portrait-de-l-opposant-belarusse-roman-protassevitch-25201392.html

184

Damien Sharkov, »Ukrainian Nationalist Volunteers Committing ›ISIS-Style‹ War Crimes«, Newsweek, 10.9.2014 (https://www.newsweek.com/eviden ce-war-crimes-committed-ukrainian-nationalist-volunteers-grows-269604)

185

»Event Involving Ryanair Flight Fr4978 In Belarus Airspace On 23 May 2021 – Report of the ICAO Fact-Finding Investigation«, ICOA, 1.2022 (https://www.politico.eu/wp-content/uploads/2022/01/19/ICAO-Fact-Fin ding-Investigation-Report_FR497849.pdf)

186

Jacques Baud, Le détournement du vol RyanAir FR4978, Sigest, 2021

187

»Rapport de l’OACI sur le vol Ryanair FR4978 – Q&R – Extrait du point de presse (18.1.2022)«, www.diplomatie.gouv.fr

188

Münchener Charta – frwiki.wiki

189

https://eeas.europa.eu/archives/delegations/tunisia/documents/page_con tent/charte_munich1971_fr.pdf

190

Boris Busslinger, Célia Héron & Sylvia Revello, »La RTS, Darius Rochebin et la loi du silence«, letemps.ch, 31.10.2020 (aktualisiert am 30.11.2020)

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