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1.3 Modelle zur Förderung der Unternehmenskultur

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Unternehmenskultur

In jedem Unternehmen entsteht eine Unternehmenskultur – ganz von selbst. Objektiv gesehen kann man diese Unternehmenskultur nicht als „richtig“ oder „falsch“ beurteilen. Aus Sicht der Unternehmensführung kann sie aber als mehr oder weniger zielführend eingeschätzt werden.

John P. Kotter und James L. Heskett konnten in ihrer Studie „Corporate Culture and Performance“ (1992) zeigen, dass sich eine aktiv gestaltete, starke Unternehmenskultur messbar auf den Gewinn eines Unternehmens auswirkt. [10]

Funktionen und Vorteile

Erklären lässt sich dies mit den Funktionen und Vorteilen der Unternehmenskultur:

• Sie gibt den Betriebsmitgliedern Orientierung für ihr Handeln.

• Sie vereinfacht und beschleunigt Problemlösungen, da sie die Anzahl der möglichen Verhaltensweisen auf eine überschaubare Anzahl erwünschter Handlungen reduziert.

• Sie fördert die Identifikation der Mitarbeiter mit dem Betrieb und stärkt das Gemeinschaftsgefühl.

• Sie reduziert Spannungen und Konflikte.

• Sie erleichtert die Koordination zwischen Teams und Abteilungen.

• Sie wirkt sinnstiftend, wo Mitarbeitern durch die starke Arbeitsteilung und Spezialisierung in den Betrieben der Blick für den eigenen Beitrag zum Unternehmenserfolg und den Zweck der eigenen Tätigkeit verloren geht.

• Sie fördert die Motivation der Mitarbeiter.

• Sie stärkt das Ansehen des Betriebs im Arbeitsmarkt und vergrößert die Chancen bei der Mitarbeiterrekrutierung.

• Sie verbessert die Außenwirkung des Betriebs bei Kunden und Marktpartnern.

• Sie stellt durch die Anpassungsleistung an das Umfeld die Zukunftsfähigkeit des Betriebs sicher. [11]

Einflussfaktoren

Um die Unternehmenskultur fördern oder positiv verändern zu können, muss man ihre Einflussfaktoren kennen. Diese werden in zahlreichen Modellen der Unternehmenskultur aufgezeigt.

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