Читать книгу DIE GUTE ALTE SÜDDEUTSCHE KÜCHE - Katharina Prato - Страница 33
Französischer Teig zu Gansleber‐Pasteten.
ОглавлениеZu 2 Pfund Mehl nimmt man weniger als 1 Pfund Butter, 3 Dotter, Salz und kaltes
Wasser, daß anfangs ein weicher Teig wird; man läßt jedoch etwas vom Mehle zurück, und
arbeitet es erst nach und nach dazu. Es muß ein feiner, fester, glatter Teig werden, den man
an einem kalten Orte macht, nicht lange abarbeitet dann rasten läßt. Sollte er doch zu warm
geworden sein, so muß man ihn, wie beim Butterteige angegeben, mit Wasser bespritzen
und auf Eis legen. Um die Pastete zu formen, legt man den Teig auf einen Kasseroldeckel
oder ein Backblech und drückt mit der geballten Hand in der Mitte eine Vertiefung, so groß,
als man die Pastete machen will und den Boden ½ Zoll dick lassend. Der dicke Teig rund
herum wird dann in die Höhe gearbeitet, indem
man ihn mit beiden Händen dünner formt und in die Höhe treibt, bis der Teig rund herum
fingerdick ist. Die beiden Daumen haltet man inwendig und drückt mit den Fingerspitzen
außen dünner und nach aufwärts.